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B-Junioren - Spielberichte

Testspiel SG LSV 49 Oettersdorf - SV Blau-Weiß Auma  5:0 (4:0)

SG Tanna/Oettersdorf - Blau-Weiß Auma 5:0 (4:0)

Wie erwartet kam am Freitag vor dem Matchday die Absage des letzten 2019er Punktspiels für den nicht bespielbaren Rasenplatz im Orlatal. Da wir für das Verlassen des letzten Tabellenplatzes etwas tun und an uns arbeiten müssen, disponierten wir direkt auf ein Testspiel gegen die Blau-Weißen aus Auma auf dem Kunstrasen in Tanna um.

Vom Anpfiff weg dominieren unsere Jungs dieses Spiel und kommen zu einem ungefährdeten Sieg und damit zu einem versöhnlichen Abschluss der Freiluftsaison 2019.

Nachdem wir die ersten guten Cancen noch mit überhasteten Abschlüssen liegen lassen, klingelt es in der 14. Minute zum 1:0 durch Jan Krause. Lukas Pätz setzt sich schön im Dribbling rechts im Strafraum durch und seine flache Hereingabe auf den 5er braucht Jan nur noch über die Linie drücken. In der 17. dann das 2:0 durch Jonas Schmitz nach schönem Lupfer in den Lauf von Jonas Kießling. Kurz darauf schon das 3:0 (21.) durch Lenny Hopf, der einen Freistoß aus 18 Metern direkt in die Maschen schlenzt. Nach einem Foul an Jonas Schmitz zeigt der souverän leitende Schiedsrichter Chris Reinhold auf den Punkt. Der Gefoulte tritt als etatmäßiger Elferschütze selbst an und verwandelt sicher zum 4:0 (33.) Halbzeitstand. Die Aumaer Offensivaktionen bleiben dagegen meist in unserer 3er Kette hängen oder der Ersatz-Ersatz-Keeper Vincent Behr ist auf dem Posten.

In der zweiten Halbzeit fehlt unserem Spiel ein wenig die Konzentration und Zielstrebigkeit. In der 47. gelingt noch einmal ein erfolgreicher Abschluss. Wieder ist es Jonas Schmitz, der den Ball überlegt über den Torwart hebt.

Mit dem Schlusspfiff darf sich in Reihen der Spielgemeinschaft mal wieder über einen Sieg gefreut werden. Für die Rückrunde heißt es, weiter mehr als die direkte Konkurrenz zu arbeiten und dann abzuliefern, wenn es zählt.

Mann des Spieles ist Jonas Schmitz. Wie in jedem Spiel ackert er jedem Ball nach. Heute belohnt er sich und trifft dreimal.

von Sebastian Hopf

 

 

SG LSV 49 Oettersdorf - VfR Bad Lobenstein  1:2 (1:1)

SG Tanna/Oettersdorf - VfR Bad Lobenstein 1:2 (1:1)

Vier Minuten Spielzeit fehlen unserer Spielgemeinschaft am Schluss, um sich für eine tolle Mannschaftsleistung mit einem Punktgewinn gegen das Spitzenteam aus Lobenstein zu belohnen. Einen Zuordnungsfehler in unserer Innenverteidigung können die Koseltaler mit einem Steckball auf Höhe der Mittellinie in den Lauf des Mittelstürmers ausnutzen. Der verwertet diesen zur 2:1 Führung und Endstand in der 76. Minute.
Dabei hätte dieses Spiel nach Spielverlauf und Chancenverteilung eigentlich keinen Sieger verdient gehabt. Unsere Mannschaft präsentiert sich von der ersten bis zur letzten Minute zweikampf- und laufstark und hält sich damit gegen den Favoriten im Spiel. Eine deutliche Steigerung bei diesen Grundtugenden im Vergleich zu den bisherigen Auftritten.
Beide Teams schenken sich in einem intensiven, spannenden Spiel nichts und vom Anpfiff weg ging es hin und her. In den ersten Minuten agiert die Gästeabwehr etwas vogelwild und die unerwartete Führung für unser Team kündigt sich durch 2, 3 gute Chancen in wenigen Minuten an. In der 3. Minute ist es dann schon soweit. Tobias Scherf bekommt von rechts einen Ball auf die linke Seite in den Strafraum gespielt und überwindet den Gästekeeper mit halbhohem Ball zur 1:0 Führung für die SGTO. Und es geht erst einmal weiter in Richtung Gästetor, Chancen zum Ausbau der Führung haben der immer quirlige Jonas Schmitz und Theo Hellfritsch. Doch nach den ersten zehn Spielminuten kommt Lobenstein in Tritt und verpasst den Ausgleich bei drei hochkarätigen Chancen. Latte und Pfosten stehen dabei unserer Mannschaft zur Seite und dem Lobensteiner Erfolg im Weg. Das Spiel beruhigt sich zur Halbzeitmitte etwas. Nachdem wir Glück bei den Lobensteiner Abschlüssen hatten, fällt der Ausgleich etwas unglücklich, aber verdient. Nach einem Pressschlag im Mittelfeld landet der Ball dem Lobensteiner Stürmer vor den Füßen und er schließt erfolgreich zum 1:1 in der 26. Minute ab. Damit steht ein leistungsgerechtes Remis zur Halbzeit auf der Anzeigetafel.
Kabinenansprache bei den Gästen ist sicherlich, nun endlich dominanten Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Bei uns ist der Tenor in der Pause natürlich, weiter intensiv im Spiel und am Gästemann zu bleiben. Unsere Jungs setzen die Halbzeitansprache besser um und lassen die Koseltal-Kicker weiter schwer ins Spiel kommen. Auf beiden Seiten entwickeln sich deutlich weniger Chancen. Eine sehr gute Chance zur Führung für uns hat Jonas Schmitz in der 50. Minute, als es im LBS-Strafraum kurz drunter und drüber geht. Von Lobenstein geht kaum noch Torgefahr für uns aus. Bis zur unsäglichen 76. Spielminute, die uns um den verdienten Lohn bringt und die Gäste doch noch jubeln lässt. Aber so kann es laufen im Fußball und im Leben. Unterm Strich ist der Auftritt unserer Spieler ein Erfolg und das Trainer-Dreigespann hofft, das die Jungs daraus etwas bleibendes gelernt haben.
Wahrscheinlich war das der letzte Punktspielauftritt in 2019, sofern das Auswärtsspiel am Samstag in Langenorla wie erwartet platzbedingt abgesagt wird.

von Sebastian Hopf

 

 

FC Thüringen Jena - SG LSV 49 Oettersdorf  3:0 (1:0)

Nach dem Debakel der Vorwoche zeigt unsere Mannschaft die richtige Reaktion und geht  vom Anpfiff weg konzentriert und engagiert zu Werke. Besonderes Augenmerk liegt in der Spielbesprechung auf eng stehenden 4er-Ketten, um die Lücken zwischen den einzelnen Spielern in beiden Reihen nicht wieder zu groß werden zu lassen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, unser Mittelfeld war auf einmal wieder komplett vorn, ist uns das auch sehr gut gelungen. Bis auf ein paar Schüsse der Heimelf brennt hinten nichts an.
Die erste gute Chance im Spiel hat der nach mehrwöchiger Verletzungspause wieder einsatzfähige Jonas Schmitz. Sein Schuss wird aber vom hervorragenden Jenaer Torwart entschärft.
Direkt nach dieser Chance sind wir kurz unaufmerksam und zu weit aufgerückt. Die spielstarken Jenaer nutzen die Gelegenheit und kontern uns aus mit der Führung zum 1:0 in der 14. Minute.
Danach können wir uns Chancengleichheit erarbeiten. Jonas ist innerhalb von 2 Minuten zweimal frei durch und auch Theo Hellfritsch  hat eine gute Einschussmöglichkeit. Am Ende sind wir in den Abschlüssen noch zu hektisch, so dass der Jenzig-Keeper den Ausgleich verhindern kann. Aber auch die Heimelf kann die eigenen Chancen nicht zum Ausbau der Führung nutzen.

In der zweiten Halbzeit gelingt es uns nicht mehr so konsequent, die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen klein zu halten. Jena ist jetzt spielerisch überlegen. Kurz nach Wiederanpfiff in der 47. Spielminute kann eine Unachtsamkeit zum 2:0 genutzt werden. In der 63. Minute folgt dann der Treffer zum 3:0 Endstand.

Am Ende ist es ein schade, dass wir uns für eine Klasseleistung insbesondere in der ersten, aber teilweise auch in der zweiten Halbzeit, nicht mit eigenen Toren belohnt haben. Das war durchaus möglich.

Mit der gezeigten verbesserten Einstellung können wir nun gestärkt am kommenden Samstag zum Dohlenstein-Team nach Kahla reisen.

von Sebastian Hopf

 

 

SG LSV 49 Oettersdorf - FV Rodatal Zöllnitz  0:6 (0:6)

SG Tanna/Oettersdorf - FV Rodatal Zöllnitz 0:6 (0:6)

Mit einer krachenden 0:6-Niederlage kommt unsere Spielgemeinschaft aus dem Kellerduell gegen die Elf aus dem Zöllnitzer Rodatal. Die Deutlichkeit dieser Partie, für die die Hausherren im Vorfeld wesentlich mehr Ertrag erwartet haben, hat nun nach sechs Ligaspielen allen Beteiligten die Augen für den Status Quo geöffnet.

Auf dem jahreszeitgerecht durchnässten, schwammigen Rasen sind wir als Mannschaft vom Anstoß weg überfordert. Ein Zweikampfverhalten findet bis zur 25. Minute in den meisten Aktionen und auf den meisten Positionen einfach nicht statt. Gäbe es hier eine Statistik, sie sähe sicherlich grausam aus. Und so endet fast jeder Angriff der Rodatal-Elf mit einem Tor. Nach 12 Minuten steht es 0:3, nach 25 Minuten 0:6! Hier gibt keine Argumente für irgendetwas mehr. Die Motivation der Mannschaft zu mehr ist sicherlich vorhanden, aber irgendwie kommen wir im Vergleich zu soft daher. Dazu kommt, dass die aufgrund einer anderen Einschätzung der Kräfteverhältnisse zu offensiv ausgerichtete Aufstellung vercoacht ist. Nach dem 0:6 wird diese korrigiert und die Abwehrreihe verstärkt. Mit dieser Maßnahme beruhigt sich die Szenerie und unsere Tornetz hört mal auf, permanent zu wackeln.

Die restliche erste Halbzeit und auch die zweite Halbzeit spielen wir dann auf Augenhöhe. Wir erarbeiten uns einige, teils 100%-ige Chancen, vergeben diese jedoch auch zu leichtfertig. Eine gewisse Laschhaftigkeit in Defensive und Offensive zieht sich da durch unser Team und damit die einzelnen Spieler. So endet die Partie mit dem horrenden Spielstand aus der 25. Minute.

Gewogen und für zu leicht befunden – nach den ersten sechs Saisonspielen muss konstatiert werden, dass die Tabelle nicht lügt und wir derzeit richtigerweise das Schlusslicht bilden. Die angestrebte moderne und ansehnliche Spielweise lässt uns zwischen den Strafräumen gut mitspielen. Aber über die vollen 80 Minuten reicht unser Kampfgewicht derzeit nicht zum ergebnistechnischen Bestehen aus. Dafür fehlt es in unseren Spielern in Summe zu oft an Körperlichkeit, Zug im direkten Duell 1 gegen 1 und Siegeswille. Wir präsentieren uns derzeit als netter Gegner, der Fußball spielen will und der nicht zuviel Widerstand gegen die Herausgabe der Punkte leistet.
So können wir nun nur von Spiel zu Spiel schauen und weiter an unseren Schwächen arbeiten. Eine Trendwende ist machbar, da das Team intakt ist und die fußballerischen Grundlagen vorhanden sind. Am Saisonende wird unser Punktestand anzeigen, ob wir da einen Schritt nach vorne gemacht haben.

Nach dem kommenden spielfreien Pokalwochenende geht es in 14 Tagen zum schweren Auswärtsspiel an den Jenaer Jenzig zur spielstarken Top 3 – Mannschaft von Thüringen Jena. Also ein Gegner, der von Minute eins an unsere Mentalität herausfordern wird.

 

 

SG SV Eintracht Camburg - SG LSV 49 Oettersdorf  4:4 (2:1)

SG Eintracht Camburg - SG Tanna/Oettersdorf 4:4 (2:1)

Saisonpremiere für unsere Spielgemeinschaft am Fuße der Dornburger Schlösser: im fünften Spiel gelingt der erste Punktgewinn. Am Ende steht ein leistungsgerechtes 4:4 Unentschieden nach einem fairen und spannenden Spiel beider Mannschaften.

In den Reihen der SGTO ist man nach dem Spielverlauf mit dem Punktgewinn zufrieden. In dieser Spielserie abonniert wieder das sehr frühe Gegentor nach 4 Minuten. Camburg überspielt zu leicht unsere gerade hoch stehende Abwehrreihe und überwindet den herauseilenden Keeper Janek Degenkolb zum 1:0 Führungstreffer. Die Partie gestaltet sich im weiteren Fortgang ausgeglichen mit wenigen Chancen auf beiden Seiten. In der 28. Minute dann das 2:0 für die Heimelf: Schuss von halbrechts nach einem eigentlich eher harmlosen Angriff. Das Spiel scheint damit dem bisherigen negativen Saisontrend zu folgen. Unsere Jungs sind bemüht, trotz der beiden Treffer das Spiel wieder in den Griff zu bekommen. In der 34. dann eine Bilderbuchkombination zum 2:1 Anschlusstreffer. Pascal Reinhold und Moritz Wolfram spielen sich unter Gegnerdruck mit Doppelpass auf Strafraumhöhe wunderbar frei, Moritz schickt Theo auf dem rechten Flügel lang, Theo zieht mit einem Haken nach innen, nimmt den Kopf hoch, legt flach quer auf Jonas Kießling, der aus ca. 8 Metern trifft.

In der zweiten Halbzeit dann eine noch einmal deutlich gepushte Körpersprache und Kampfeswille bei unseren Jungs. Und siehe da, nach 10 Minuten ist der Spielstand gedreht und wir führen 2:3. Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff schickt Vincent Behr unseren nach vorne links beorderten Rechtsverteidiger Anton Hüttner auf der linken Außenbahn lang. Anton macht den spiegelverkehrten Robben, zieht den Ball von links auf rechts legend nach innen und schlenzt das Leder mit rechts in den kurzen Winkel zum 2:2. In der 50. Minute legt Theo Hellfritsch mit Abstauber nach. Einen schönen Distanzschuss von Jonas Kießling kann der Keeper nur abklatschen lassen und Theo schiebt aus 5 Metern ein.

Es ist noch nicht unsere Saison und so währt diese Führung nur ganze vier Minuten. Unser wieder einmal aufopferungsvoll kämpfender Abwehrchef Pascal Reinhold kommt im Strafraum einen Schritt zu spät. Klarer Elfmeter, den die Heimelf kompromisslos zum 3:3 einschießt. Und ganze weitere zwei Minuten später sogar die erneute Führung für Camburg. Eine Hereingabe von links wird durch eine Unebenheit im Rasen ohne Spielereinfluss so abgelenkt, dass der Ball in unser Tor purzelt.

Doch noch sind 24 Minuten zu spielen und wir geben richtig Gas. Nach einer Reihe von Offensivaktionen dann endlich der umjubelte Ausgleich kurz vor Schluss in der 78. Minute. Eben noch der Unglücksrabe beim Elfmeter, jetzt der Torschütze: nach einem Getümmel im Strafraum der Camburger kommt der Ball in den Rückraum und Pascal schließt flach unten rechts ins Tor. Typisch für unsere bisherigen fahrigen Saisonauftritte ist, dass wir es fast wieder schaffen, diesen mühsam erarbeiteten Punkt doch gleich wieder herzuschenken. Direkt vom Anstoß weg werden Mittelfeld- und Abwehrreihe düpiert und Camburg bekommt doch noch eine 100%-ige Siegchance. Glücklicherweise vereitelt diese Janek im Tor in großer Manier.

Schlusspfiff, Happy End. Toll wäre, wenn uns dieser Teilerfolg hilft, unsere Spielweise zu stabilisieren mit weniger Toren hinten und mehr Toren vorne. Am kommenden Samstag kann die Mannschaft zeigen, ob sie das erreichen will, wenn mit Rodatal Zöllnitz ein machbarer Gegner die Reise nach Tanna antritt.

 

 

Testspiel SG Tanna/Oettersdorf AH - SG LSV 49 Oettersdorf  5:4 (3:1)

SG Tanna/Oettersdorf Alte Herren - SG Tanna/Oettersdorf B-Jun. 5:4 (3:1)

Ein besonderes Vereinsevent am spielfreien Matchday der B-Junioren: im vereinsinternen Duell standen sich am Freitag im Flutlicht-Abendspiel unsere Spielgemeinschaften der Alten Herren und der B-Junioren gegenüber. Für die B-Junioren ist eine weitere Einheit, um Spielpraxis zu sammeln und an den Qualitäten zu arbeiten.

In einem bis zum Schluss spannenden und ausgeglichenen Spiel siegt am Ende die Erfahrung knapp mit 5:4 über den jugendlichen Sturm & Drang. Lob gibt es dabei nach dem Abpfiff von den Alten Herren für das auffällige, ruhige und konsequente Herausspielen der Jungs von der Abwehr übers Mittelfeld. Und Anerkennung von den Jugendlichen für das im Liga-Vergleich zwingendere, schnellere Zweikampfverhalten der Routiniers, bei dem man keine Zehntelsekunde vertrödeln darf – sonst Ball weg.

Das Spiel ist auch ein Zweikampf der Torjäger: Unentschieden zwischen René Scheffel und Theo Hellfritsch mit jeweils 3 Buden.

Ein Wermutstropfen hat die Partie leider durch die Knieverletzung von Paul Schnedermann. Wir hoffen, dass es am Ende doch nicht so schlimm sein möge. Gute Besserung für dich, Paul.

Torfolge:

6´ – 1:0 René Scheffel

15´ – 2:0 Alexander Krauß

17´ – 2:1 Theo Hellfritsch

27´ – 3:1 René Scheffel

42´ – 3:2 Theo Hellfritsch

48´- 3:3 Theo Hellfritsch

52´- 4:3 Daniel Steudel (FE)

57´- 4:4 Moritz Vopel

65´ – 5:4 René Scheffel

 

 

JFC Saale-Orla - SG LSV 49 Oettersdorf  5:2 (3:1)

JFC Saale-Orla - SG Tanna/Oettersdorf 5:2 (3:1)

Super Kaiserwetter, top gepflegter Rasenplatz in Oppurg – da kannst du dir als Fußballmannschaft schon mal etwas vornehmen. Unsere bekannten Schwachstellen aus den bisherigen, noch ohne Punktgewinn geführten Spielen sind besprochen und liegen für alle Beteiligten klar ersichtlich auf der Hand. Und so gehen wir es selbstbewusst an, das Auswärtsspiel beim JFC Saale-Orla. Gespielt wird in reduzierter Mannschaftsstärke 1:8. Den Teams steht also viel Platz zur Verfügung, das kommt unserer Spielweise also entgegen.

Am Ende steht ein 5:2 Heimerfolg für den JFC als Spielergebnis auf der Anzeigetafel, der so den Spielverlauf überhaupt nicht widerspiegelt. Sehr wohl aber unser weiterhin akutes Problem. Wieder fallen die Tore des Gegners aus eher unkritischen Situationen oder wären mit der richtigen Einstellung oder besseren Finesse im Zweikampfverhalten zu klären gewesen. Schaut man sich die Chancenverteilung mit leichtem Plus für uns sowie die Ballbesitzanteile mit größerem Plus für uns an, dann darfst du in dem Spiel nie 5 Buden bekommen und auch nicht mit 3 Toren Unterschied verlieren.

Ein stückweit sind die bisherigen Ergebnisse der neuen Saison sicherlich auch unserem Entwicklungsziel  hin zu einem ballbesitzorientierten, offensiven und spielerischen Ansatz geschuldet. Daraus ergibt sich natürlich ein höherer Druck auf unsere Abwehrreihe, die in dieser Priorisierung weniger Ressource und Absicherung bekommt. Da stehen die meisten der bisherigen Gegner deutlich defensiver und operieren mit langen Bällen. Aber wenn man sich ansschaut, wie die Tore fallen, kann dieser Ansatz leider bisher nicht als Argument herhalten.

Dabei beginnen wir zunächst mit umgekehrten Vorzeichen im Vergleich zu den letzten Spielen – frühe Führung mal für uns. Es sind noch keine 60 Sekunden gespielt, da zappelt der Ball schon im Netz des JFC. Dass Mittelfeld des JFC ist noch nicht richtig da und wird schnell mit zwei vertikalen Pässen überspielt. Theo Hellfritsch bekommt den Ball, behält die Übersicht, überläuft den Keeper und schiebt ruhig mit links ein.

Besser hätte es nicht laufen können…und doch können wir kein Kapital daraus schlagen. Spielminute 6, der Ausgleichstreffer zum 1:1. Unser Keeper Moritz Wolfram hält einen Schuss, lässt klatschen. Wir stehen zwar näher zum Ball, bewegen uns aber nicht schnell genug hin. Der körperlich und gedanklich schnelle Louis-Miquel Pfister macht es besser, ersprintet sich den Ball und schießt aus 8 Metern ein.

22. Spielminute, Begleitschutz statt Attacke auf den ballführenden Luca Richter, der von der Mittellinie bis in unseren Strafraum an mindesten 3 Spielern von uns vorbeiläuft und nur auf Louis abspielen muss. Der macht das 2:1 für die Heimelf.

30. Spielminute, Freistoß aus ca. 25 Metern in Richtung Tor, unsere Innenverteidigung verpasst den Klärball per Kopf, kein Gegnerdruck, und doch wird Moritz im Tor unglücklich davon überrascht, sodass die Murmel in unserem Kasten zum 3:1 Halbzeitstand landet.

3 Tore des Gegners aus 4,5 Chancen, Mann oh Mann. Dabei bestimmen wir spielerisch das Geschehen in der ersten Halbzeit und erarbeiten uns auch eigene gute Chancen. Aber so reicht es nur für den Tiki-Taka-Schönheitspreis.

In der zweiten Halbzeit läuft der Ball noch besser durch unsere Reihen. Jonas Kießling verkürzt zum mehr als verdienten 3:2 – Anschlusstreffer, 7 Minuten nach Wiederanpfiff. Es sieht richtig gut aus für den Ausgleich, doch wir haben leider nicht mit uns selbst gerechnet 🙁

58. Minute, langer Ball vom JFC in die Spitze, den wir nicht geklärt bekommen, Pressschlag zwischen Moritz und gegnerischem Stürmer landet unglücklich beim JFC, 4:2 und Messe gelesen. Das 5:2 schießt erneut Louis-Miquel Pfister (Hattrick), der sich gegen zwei Innenverteidiger im Laufduell durchsetzt und einschießt.

Zumindest Platz und Wetter waren top…

So geht es mit gewaschenem Kopf und der ligaweit höchsten Zahl an Gegentreffern (21 aus vier Spielen) in die Herbstferien-Spielpause. Weiter geht es Ende Oktober mit dem Spiel gegen eine Altbekannte, die Eintracht aus Camburg.

 

 

SG LSV 49 Oettersdorf - SG Union Isserstedt  1:4 (0:1)

Mit einem verdienten 1:4 Erfolg konnten sich die Gäste aus Isserstedt für das Pokal-Aus gegen unsere Spielgemeinschaft vor zwei Wochen revanchieren. Der Schlüssel zum Erfolg für den Gegner lag jedoch leider wieder einmal weniger in der Stärke des Gegners, sondern zuerst einmal in unserer individuellen Fehlerquote. Hier leisten wir uns in der noch jungen B-Junioren-Saison derzeit einfach  zu viele einfache Fehler im Defensivbereich, die der Gegner dann geschickt zu Toren nutzt. Mit unseren Offensivaktionen, denen es auch noch an Genauigkeit und Kaltschnäuzigkeit fehlt, können wir das nicht kompensieren und in mathematischer Logik stehst du dann damit als Verlierer auf dem Platz.

Wie in den ersten drei Saisonspielen auch klingelt es bereits früh in unserem Kasten. Freistoß aus ca. 18 Metern nach unnötigem Handspiel in unserer Innenverteidigung ohne Gegnerdruck. Paul Felix Hammer zirkelt den Ball schön ins Mauereck – 0:1 in der 7. Spielminute. Ein bezeichnendes Beispiel für unser aktuelles Problem: Wir machen auf dem Platz sehr viel richtig und gut, und Fehler gehören zum Leben dazu. Aber zuviele und entscheidende davon verhageln dir einfach die Bilanz.

Und so rennen wir fast von Spielbeginn an wieder dem Ergebnis hinterher. Unsere Jungs finden spielerisch gut ins Spiel hinein und versuchen, die Platzgröße in Tanna mit Passspiel in die Breite und Tiefe auszunutzen. Isserstedt dagegen mit dem mittlerweile bekannten altenglischem Kick-and-Rush-Spielprinzip. Bei Ballbesitz schicken die Gäste immer die großgewachsenen Offensivspieler Kimi Junker und Paul Felix Hammer mit langen Bällen auf die Reise. Die beiden machen das wirklich klasse und erzielen so gefährliche Torabschlüsse für Isserstedt. Jedoch bekommt unsere Verteidigungslinie die beiden zusehends besser in den Griff. Ab Mitte der ersten Halbzeit bekommen wir ein deutliches Übergewicht bei den Spielanteilen und erarbeiten uns auch zusehends Chancen auf den Ausgleich. Immer wieder wühlt Jonas Schmitz erbarmungslos in der Sturmreihe und legt einige Bälle auch schön in den Rückraum auf. Lenny Hopf verpasst hier bei einer der Rückgaben im Strafraum den erfolgreichen Abschluss. Einen am 5er von Jonas quer gelegten Ball verpasst Theo Hellfritsch vor dem leeren Tor nur um Zentimeter. Und ein akrobatischer Torabschluss von Jonas Kießling landet an der Latte. Insgesamt belebt Jonas Kießling auf dem linken Flügel die Szenerie und sorgt dort zusätzlich für Offensivgefahr. Wir lassen die Chancen jedoch liegen und somit geht es mit knappem Rückstand in die Pause.

Halbzeit 2 steht damit trotz Rückstand eigentlich unter brauchbaren Vorzeichen und unsere Jungs sind motiviert. Und doch stehen wir schon drei Minuten nach dem Wiederanpfiff wie die begossenen Pudel da. In einer Phase, in der wir richtig Gas geben und noch etwas reißen wollen, verteilen wir wieder Geschenke und hauen uns selber die Beine weg. Gästestürmer Kimi Junker bekommt einen langen Ball, den wir zuvor in Überzahl und bei besserem Stand zum Ball eigentlich hätten klären können. Er bringt den Ball schnell unter Kontrolle, setzt sich im 1-gegen-1 stark gegen unsere Innenverteidigung durch und vollendet zum 0:2 mit einem Schuss ins Dreiangel, der selbst für unseren starken Torhüter Janek Degenkolb unerreichbar ist.

Damit ist die Messe noch nicht gelesen und unsere Jungs versuchen nun weiter, statt dem Ausgleichs- den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch natürlich hat der schnelle Gegentreffer Sicherheit gekostet. Nur acht Minuten später der nächste Genickschlag: einen sicheren Ball spielen wir in der Nähe der Mittellinie aus der Innenverteidigung zu lasch zum Torhüter zurück. Jonas Rödiger sagt Danke, erläuft sich diesen Ball und schiebt flach an Janek vorbei zum vorentscheidenden 0:3 in der 51. Spielminute ein. Nachdem wir also gegen den Gegner und unsere eigenen Kardinalsfehler spielen, ist unser Kampfgeist natürlich damit gebrochen. Fünf Minuten später das 0:4, wieder durch Kimi Junker.

Positiv am Spiel ist, und das zeichnet unsere Spielgemeinschaft seit Bildung vor zwei Jahren aus, dass wir trotz Ärger über den Spielverlauf und die eigenen Leistung, als Mannschaft stabil und beieinander bleiben. So bekommen wir das Geschehen wieder mit spielerischem Ansatz unter Kontrolle. Auch wenn wir uns keine hochkarätigen Chancen mehr in der zweiten Halbzeit herausarbeiten können, so erzielen wir doch noch den Ehrentreffer zum 1:4 Endstand durch Maximilian Ruhsam in der 67. Minute. Durch einen Seitenwechsel von links auf rechts wird er im Strafraum auf halbrechts frei angespielt und verwandelt mit Überblick.

Am kommenden Samstag steht dann das letzte Punktspiel vor den Herbstferien an. In Krölpa geht es gegen den JFC Saale-Orla. Unser Ziel dafür ist klar: bitte nur gegen den Gegner spielen und dann kann es auch mit den ersten Saisonpunkten klappen.

von Sebastian Hopf

 

 

SG FSV Grün-Weiß Stadtroda - SG LSV 49 Oettersdorf  3:2 (2:0)

SG FSV Grün-Weiß Stadtroda - SG LSV 49 Oettersdorf

Leider klappte es im zweiten Saisonspielen noch nicht für unsere Jungs mit den ersten Saisonpunkten. In einem bis zum Schluss spannenden Spiel behielten die Grün-Weißen aus Stadtroda und Täler Ottendorf die Oberhand.

Dabei hat sich unsere Spielgemeinschaft durchaus etwas ausrechnen können und mit dem ein oder anderen Punkt geliebäugelt. Unsere Jungs werden jedoch vom Anstoß weg kalt erwischt und nach nicht einmal 60 Sekunden heißt es 1:0 für die Heimelf. Schon kurz nach dem Anstoß stehen wir auf dem sehr kleinen Kunstrasenplatz hoch in des Gegners Hälfte. Die Innenverteidigung rutscht beim Abfangen eines Konterballs weg, Lukas Gillner startet durch und zieht flach halbrechts am Strafraum ab und trifft lang ins linke Toreck.

Im weiteren Spielverlauf kommt es immer wieder zu gefährlichen Kontersituationen der tief stehenden Heimelf. Wir selbst generieren aus unserem optisch mehr Ballbesitzphasen zuwenige Torchancen. Oft tun wir uns schwer, die vielbeinige Abwehr zu durchspielen und verpassen den frühzeitigen Torabschluss aus der Distanz. Die ein oder andere Chance lassen wir durch den unsauberen letzten Pass oder eine unzureichende Ballannahme liegen. Stadtroda macht es kurz vor der Halbzeit in der 37. Spielminute besser. Wieder ist es Lukas Gillner, der unsere Innenverteidigung zu leicht überwindet und zentral auf unseren Keeper Janek Degenkolb zuläuft. Er macht das überlegt und schiebt flach links ein.

Damit geht es mit einem 2:0 Rückstand für uns in die Pause. Frustration ist da, aber auch das Gespür, dass hier noch nichts verloren ist. Hälfte zwei startet etwas durchwachsen mit leichten Feldvorteilen für Stadtroda. Nach ein paar Minuten können wir uns wieder besser durchsetzen. Der 2:1 Anschlusstreffer fällt in der 50. Minute. Jonas Kießling bleibt auf dem linken Flügel in Ballbesitz, setzt sich in die Mitte ziehend durch und zieht ab. Bei seinem zentral aufs Tor liegenden Schuss bekommt er etwas Schützenhilfe vom Gästekeeper, der bei der Parade nicht gut aussieht. Doch bevor wir uns an diesem Treffer weiter aufrichten können, machen wir es dem Gegner auch beim dritten Tor leider wieder viel zu leicht. Im Spielaufbau nach Abstoß über die Innenverteidigung tendeln wir zu lange. Der spieleröffnende Pass kommt erst, nachdem alle Anspielstationen gedeckt und die Räume eng sind. Gegnerdruck, Fehlpass, Ballverlust, 3:1. Ja ist denn schon Weihnachten?

Unsere Jungs versuchen trotzdem weiter alles. Es sind ja noch 27 Minuten zu spielen. Mittlerweile haben wir auch erkannt, dass wir durchaus auch mit Distanzschüssen zum Torerfolg kommen könnten. Theo Hellfritsch und Lenny Hopf haben dadurch zwei gute Chancen, die nur knapp das Ziel verfehlen. In der 78. Minute klappt es dann. Jonas Schmitz wird im Strafraum gestoßen und der Schiri zeigt auf den Punkt. Der Gefoulte tritt selbst  an und verwandelt wieder einmal sicher.

Die Schlussminuten sind dann noch einmal hektisch und wir versuchen, irgendwie das Leder nach vorne zu treiben und im Kasten zu versenken. Die große Chance zum Ausgleich und Happy End haben wir dann tatsächlich auch noch. Lukas Pätz kommt im Strafraum am Elfmeterpunkt an den Ball und gut zum Abschluss, doch der Ball wird noch von einer Feldspielerin geblockt.

Schade, das wars. Aufgrund dreier Tore, die wir dem Gegner zu leicht herschenken, verlieren wir dieses Spiel. Substanziell war da mehr drin für uns. Nun geht es am kommenden Sonntag erneut gegen die SG Union Isserstedt. Für beide Mannschaften ein besonderes Spiel, ist es doch die zeitnahe Wiederauflage nach dem gleichlautenden Pokalspiel von letzter Woche. Die Sportfreunde aus Isserstedt haben sich hier sicherlich eine Revanche nach dem Pokalaus vorgenommen und haben sich beim heutigen 5:5 gegen Thüringen Jena schon einmal warm geschossen. Diese Revanche wollen wir Ihnen natürlich nicht gewähren.

von Sebastian Hopf

 

 

Pokal SG LSV 49 Oettersdorf - SG Union Isserstedt  3:2 n.V. (1:1, 2:2)

Mit den Gästen aus Isserstedt kündigte sich eine körperlich starke und in der B-Junioren Altersklasse eingespielte Mannschaft für das Viertelfinalspiel im Kreispokal an. Nicht zuletzt der starke Saisonauftakt mit dem 1:11 Auswärtssieg der Isserstedter unterstreicht die vermuteten Ambitionen des Teams für die aktuelle Saison. Mit diesem Hintergrund gehen wir mit einem defensiv orientierten Matchplan ins Rennen.

Sportlicher Respekt und Dank gebührt den Gästen, die personell geschwächt nur 10 Spieler aufbieten können, und trotzdem die Reise zum Pokalfight antreten. Mit Beginn der ersten Spielminuten zeigt sich, dass den Gästen selbst der Glaube an die Überlegenheit am heutigen Tage fehlt und wir unsere defensive Strategie schnell verlassen und gut mitspielen können. Wir erarbeiten uns Feldvorteile, haben mehr Ballbesitz und führen die Zweikämpfe intensiver. In den guten Beginn hinein fällt die etwas überraschende Gästeführung. Ein Kopfball von Gästespieler Carlo Klopffleisch nach Flanke senkt sich als Bogenlampe hinter unserem Keeper Moritz Wolfram ins Netz. Unsere Jungs spielen recht unbeeindruckt weiter. Im letzten Drittel fehlt uns noch die Genauigkeit und Abschlussfreude, sodass es wenige zwingende Gelegenheiten auf beiden Seiten gibt.

Glück für unser Team in der 32. Minute, als eine Unbeherrschtheit von Vincent Behr nur mit der gelben Karte vom gut leitenden Schiedrichter bestraft wird.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff wird unser Einsatzwille belohnt. Nach einer Passkombination im Mittelfeld wird Lukas Pätz im Strafraum freigespielt. Sein Torschuss wird vom Gästekeeper zwar pariert, landet aber direkt vor den Füßen von Theo Hellfritsch. Der hat im 5-Meter-Raum keine Mühe, das Leder zum umjubelten 1:1 Pausenstand über die Linie zu drücken.

In Hälfte zwei dann weiter das gleiche, spannende Spiel. Optisch machen wir mehr fürs Spiel, aber beide Mannschaften bleiben im Rennen. Unsere Vierer-Abwehrkette lässt heute nicht viel zu. In der 51. Minute dann aber ein Patzer. Ein hoch springender Konterball wird unterschätzt und nicht geklärt in der Innenverteidigung. Gästestürmer Norman Bornschein bekommt das Leder in den Lauf vor die Füße und schiebt flach und überlegt zur sehr umjubelten 1:2 Gästeführung ein.

Doch nur zwei Minuten später steht die Pokaluhr wieder auf Null. 2:2 heißt es, nachdem eine Flanke vom offensiven Rechtsaußen Anton Hüttner unglücklich durch einen Gästekopfball als Eigentor im Gästenetz landet.

Trotz der drückenden Sonne und heißen Außentemperaturen bleiben unsere Jungs weiter dran und laufen viel. Der Pokalerfolg ist zum greifen nah, das spürt jeder im Team. Die ein oder andere Chance zur Vorentscheidung in der regulären Spielzeit haben wir, nutzen diese aber leider nicht. Die größte vergibt unser Mittelstürmer Jonas Schmitz, als er nach schöner Hereingabe von Theo Hellfritsch in den Rückraum aus 8 Metern zu lange mit dem Abschluss zögert und sein Schuss noch leicht in die Arme des Keepers geblockt wird.

So geht es in die Verlängerung, zweimal 10 Minuten. Die Anspannung ist hoch und das Spiel findet ein Happy End für unser Team kurz vor dem Schlusspfiff zum Elfmeterschießen. In der 96. Spielminute macht Jonas es perfekt. Eine schön getimte Flanke von Anton „Alaba“-Hüttner nimmt er perfekt per Dropkick-Stopp im Strafraum an und schießt zum umjubelten 3:2 Siegtreffer für unsere Spielgemeinschaft ein.

 

Am Ende steht ein verdienter Sieg gegen sportlich ehrenhaft in Unterzahl kämpfende Gäste, den wir uns vorher nicht zugetraut hatten.

Man of the Match ist Pascal Reinhold. Als Innenverteidiger war er heute Absicherung und offensiver Antreiber in einem. Sein irres Laufpensum und seine fast fehlerfreie Zweikampfbilanz stachen aus einer geschlossenen, starken Mannschaftsleistung noch einmal hervor.

von Sebastian Hopf

 

 

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