normale Schrift einschalten große Schrift einschalten sehr große Schrift einschalten
Drucken
 

B-Junioren - Spielberichte

Testspiel SG Tanna/Oettersdorf AH - SG LSV 49 Oettersdorf  5:4 (3:1)

SG Tanna/Oettersdorf Alte Herren - SG Tanna/Oettersdorf B-Jun. 5:4 (3:1)

Ein besonderes Vereinsevent am spielfreien Matchday der B-Junioren: im vereinsinternen Duell standen sich am Freitag im Flutlicht-Abendspiel unsere Spielgemeinschaften der Alten Herren und der B-Junioren gegenüber. Für die B-Junioren ist eine weitere Einheit, um Spielpraxis zu sammeln und an den Qualitäten zu arbeiten.

In einem bis zum Schluss spannenden und ausgeglichenen Spiel siegt am Ende die Erfahrung knapp mit 5:4 über den jugendlichen Sturm & Drang. Lob gibt es dabei nach dem Abpfiff von den Alten Herren für das auffällige, ruhige und konsequente Herausspielen der Jungs von der Abwehr übers Mittelfeld. Und Anerkennung von den Jugendlichen für das im Liga-Vergleich zwingendere, schnellere Zweikampfverhalten der Routiniers, bei dem man keine Zehntelsekunde vertrödeln darf – sonst Ball weg.

Das Spiel ist auch ein Zweikampf der Torjäger: Unentschieden zwischen René Scheffel und Theo Hellfritsch mit jeweils 3 Buden.

Ein Wermutstropfen hat die Partie leider durch die Knieverletzung von Paul Schnedermann. Wir hoffen, dass es am Ende doch nicht so schlimm sein möge. Gute Besserung für dich, Paul.

Torfolge:

6´ – 1:0 René Scheffel

15´ – 2:0 Alexander Krauß

17´ – 2:1 Theo Hellfritsch

27´ – 3:1 René Scheffel

42´ – 3:2 Theo Hellfritsch

48´- 3:3 Theo Hellfritsch

52´- 4:3 Daniel Steudel (FE)

57´- 4:4 Moritz Vopel

65´ – 5:4 René Scheffel

 

 

JFC Saale-Orla - SG LSV 49 Oettersdorf  5:2 (3:1)

JFC Saale-Orla - SG Tanna/Oettersdorf 5:2 (3:1)

Super Kaiserwetter, top gepflegter Rasenplatz in Oppurg – da kannst du dir als Fußballmannschaft schon mal etwas vornehmen. Unsere bekannten Schwachstellen aus den bisherigen, noch ohne Punktgewinn geführten Spielen sind besprochen und liegen für alle Beteiligten klar ersichtlich auf der Hand. Und so gehen wir es selbstbewusst an, das Auswärtsspiel beim JFC Saale-Orla. Gespielt wird in reduzierter Mannschaftsstärke 1:8. Den Teams steht also viel Platz zur Verfügung, das kommt unserer Spielweise also entgegen.

Am Ende steht ein 5:2 Heimerfolg für den JFC als Spielergebnis auf der Anzeigetafel, der so den Spielverlauf überhaupt nicht widerspiegelt. Sehr wohl aber unser weiterhin akutes Problem. Wieder fallen die Tore des Gegners aus eher unkritischen Situationen oder wären mit der richtigen Einstellung oder besseren Finesse im Zweikampfverhalten zu klären gewesen. Schaut man sich die Chancenverteilung mit leichtem Plus für uns sowie die Ballbesitzanteile mit größerem Plus für uns an, dann darfst du in dem Spiel nie 5 Buden bekommen und auch nicht mit 3 Toren Unterschied verlieren.

Ein stückweit sind die bisherigen Ergebnisse der neuen Saison sicherlich auch unserem Entwicklungsziel  hin zu einem ballbesitzorientierten, offensiven und spielerischen Ansatz geschuldet. Daraus ergibt sich natürlich ein höherer Druck auf unsere Abwehrreihe, die in dieser Priorisierung weniger Ressource und Absicherung bekommt. Da stehen die meisten der bisherigen Gegner deutlich defensiver und operieren mit langen Bällen. Aber wenn man sich ansschaut, wie die Tore fallen, kann dieser Ansatz leider bisher nicht als Argument herhalten.

Dabei beginnen wir zunächst mit umgekehrten Vorzeichen im Vergleich zu den letzten Spielen – frühe Führung mal für uns. Es sind noch keine 60 Sekunden gespielt, da zappelt der Ball schon im Netz des JFC. Dass Mittelfeld des JFC ist noch nicht richtig da und wird schnell mit zwei vertikalen Pässen überspielt. Theo Hellfritsch bekommt den Ball, behält die Übersicht, überläuft den Keeper und schiebt ruhig mit links ein.

Besser hätte es nicht laufen können…und doch können wir kein Kapital daraus schlagen. Spielminute 6, der Ausgleichstreffer zum 1:1. Unser Keeper Moritz Wolfram hält einen Schuss, lässt klatschen. Wir stehen zwar näher zum Ball, bewegen uns aber nicht schnell genug hin. Der körperlich und gedanklich schnelle Louis-Miquel Pfister macht es besser, ersprintet sich den Ball und schießt aus 8 Metern ein.

22. Spielminute, Begleitschutz statt Attacke auf den ballführenden Luca Richter, der von der Mittellinie bis in unseren Strafraum an mindesten 3 Spielern von uns vorbeiläuft und nur auf Louis abspielen muss. Der macht das 2:1 für die Heimelf.

30. Spielminute, Freistoß aus ca. 25 Metern in Richtung Tor, unsere Innenverteidigung verpasst den Klärball per Kopf, kein Gegnerdruck, und doch wird Moritz im Tor unglücklich davon überrascht, sodass die Murmel in unserem Kasten zum 3:1 Halbzeitstand landet.

3 Tore des Gegners aus 4,5 Chancen, Mann oh Mann. Dabei bestimmen wir spielerisch das Geschehen in der ersten Halbzeit und erarbeiten uns auch eigene gute Chancen. Aber so reicht es nur für den Tiki-Taka-Schönheitspreis.

In der zweiten Halbzeit läuft der Ball noch besser durch unsere Reihen. Jonas Kießling verkürzt zum mehr als verdienten 3:2 – Anschlusstreffer, 7 Minuten nach Wiederanpfiff. Es sieht richtig gut aus für den Ausgleich, doch wir haben leider nicht mit uns selbst gerechnet 🙁

58. Minute, langer Ball vom JFC in die Spitze, den wir nicht geklärt bekommen, Pressschlag zwischen Moritz und gegnerischem Stürmer landet unglücklich beim JFC, 4:2 und Messe gelesen. Das 5:2 schießt erneut Louis-Miquel Pfister (Hattrick), der sich gegen zwei Innenverteidiger im Laufduell durchsetzt und einschießt.

Zumindest Platz und Wetter waren top…

So geht es mit gewaschenem Kopf und der ligaweit höchsten Zahl an Gegentreffern (21 aus vier Spielen) in die Herbstferien-Spielpause. Weiter geht es Ende Oktober mit dem Spiel gegen eine Altbekannte, die Eintracht aus Camburg.

 

 

SG LSV 49 Oettersdorf - SG Union Isserstedt  1:4 (0:1)

Mit einem verdienten 1:4 Erfolg konnten sich die Gäste aus Isserstedt für das Pokal-Aus gegen unsere Spielgemeinschaft vor zwei Wochen revanchieren. Der Schlüssel zum Erfolg für den Gegner lag jedoch leider wieder einmal weniger in der Stärke des Gegners, sondern zuerst einmal in unserer individuellen Fehlerquote. Hier leisten wir uns in der noch jungen B-Junioren-Saison derzeit einfach  zu viele einfache Fehler im Defensivbereich, die der Gegner dann geschickt zu Toren nutzt. Mit unseren Offensivaktionen, denen es auch noch an Genauigkeit und Kaltschnäuzigkeit fehlt, können wir das nicht kompensieren und in mathematischer Logik stehst du dann damit als Verlierer auf dem Platz.

Wie in den ersten drei Saisonspielen auch klingelt es bereits früh in unserem Kasten. Freistoß aus ca. 18 Metern nach unnötigem Handspiel in unserer Innenverteidigung ohne Gegnerdruck. Paul Felix Hammer zirkelt den Ball schön ins Mauereck – 0:1 in der 7. Spielminute. Ein bezeichnendes Beispiel für unser aktuelles Problem: Wir machen auf dem Platz sehr viel richtig und gut, und Fehler gehören zum Leben dazu. Aber zuviele und entscheidende davon verhageln dir einfach die Bilanz.

Und so rennen wir fast von Spielbeginn an wieder dem Ergebnis hinterher. Unsere Jungs finden spielerisch gut ins Spiel hinein und versuchen, die Platzgröße in Tanna mit Passspiel in die Breite und Tiefe auszunutzen. Isserstedt dagegen mit dem mittlerweile bekannten altenglischem Kick-and-Rush-Spielprinzip. Bei Ballbesitz schicken die Gäste immer die großgewachsenen Offensivspieler Kimi Junker und Paul Felix Hammer mit langen Bällen auf die Reise. Die beiden machen das wirklich klasse und erzielen so gefährliche Torabschlüsse für Isserstedt. Jedoch bekommt unsere Verteidigungslinie die beiden zusehends besser in den Griff. Ab Mitte der ersten Halbzeit bekommen wir ein deutliches Übergewicht bei den Spielanteilen und erarbeiten uns auch zusehends Chancen auf den Ausgleich. Immer wieder wühlt Jonas Schmitz erbarmungslos in der Sturmreihe und legt einige Bälle auch schön in den Rückraum auf. Lenny Hopf verpasst hier bei einer der Rückgaben im Strafraum den erfolgreichen Abschluss. Einen am 5er von Jonas quer gelegten Ball verpasst Theo Hellfritsch vor dem leeren Tor nur um Zentimeter. Und ein akrobatischer Torabschluss von Jonas Kießling landet an der Latte. Insgesamt belebt Jonas Kießling auf dem linken Flügel die Szenerie und sorgt dort zusätzlich für Offensivgefahr. Wir lassen die Chancen jedoch liegen und somit geht es mit knappem Rückstand in die Pause.

Halbzeit 2 steht damit trotz Rückstand eigentlich unter brauchbaren Vorzeichen und unsere Jungs sind motiviert. Und doch stehen wir schon drei Minuten nach dem Wiederanpfiff wie die begossenen Pudel da. In einer Phase, in der wir richtig Gas geben und noch etwas reißen wollen, verteilen wir wieder Geschenke und hauen uns selber die Beine weg. Gästestürmer Kimi Junker bekommt einen langen Ball, den wir zuvor in Überzahl und bei besserem Stand zum Ball eigentlich hätten klären können. Er bringt den Ball schnell unter Kontrolle, setzt sich im 1-gegen-1 stark gegen unsere Innenverteidigung durch und vollendet zum 0:2 mit einem Schuss ins Dreiangel, der selbst für unseren starken Torhüter Janek Degenkolb unerreichbar ist.

Damit ist die Messe noch nicht gelesen und unsere Jungs versuchen nun weiter, statt dem Ausgleichs- den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch natürlich hat der schnelle Gegentreffer Sicherheit gekostet. Nur acht Minuten später der nächste Genickschlag: einen sicheren Ball spielen wir in der Nähe der Mittellinie aus der Innenverteidigung zu lasch zum Torhüter zurück. Jonas Rödiger sagt Danke, erläuft sich diesen Ball und schiebt flach an Janek vorbei zum vorentscheidenden 0:3 in der 51. Spielminute ein. Nachdem wir also gegen den Gegner und unsere eigenen Kardinalsfehler spielen, ist unser Kampfgeist natürlich damit gebrochen. Fünf Minuten später das 0:4, wieder durch Kimi Junker.

Positiv am Spiel ist, und das zeichnet unsere Spielgemeinschaft seit Bildung vor zwei Jahren aus, dass wir trotz Ärger über den Spielverlauf und die eigenen Leistung, als Mannschaft stabil und beieinander bleiben. So bekommen wir das Geschehen wieder mit spielerischem Ansatz unter Kontrolle. Auch wenn wir uns keine hochkarätigen Chancen mehr in der zweiten Halbzeit herausarbeiten können, so erzielen wir doch noch den Ehrentreffer zum 1:4 Endstand durch Maximilian Ruhsam in der 67. Minute. Durch einen Seitenwechsel von links auf rechts wird er im Strafraum auf halbrechts frei angespielt und verwandelt mit Überblick.

Am kommenden Samstag steht dann das letzte Punktspiel vor den Herbstferien an. In Krölpa geht es gegen den JFC Saale-Orla. Unser Ziel dafür ist klar: bitte nur gegen den Gegner spielen und dann kann es auch mit den ersten Saisonpunkten klappen.

von Sebastian Hopf

 

 

SG FSV Grün-Weiß Stadtroda - SG LSV 49 Oettersdorf  3:2 (2:0)

SG FSV Grün-Weiß Stadtroda - SG LSV 49 Oettersdorf

Leider klappte es im zweiten Saisonspielen noch nicht für unsere Jungs mit den ersten Saisonpunkten. In einem bis zum Schluss spannenden Spiel behielten die Grün-Weißen aus Stadtroda und Täler Ottendorf die Oberhand.

Dabei hat sich unsere Spielgemeinschaft durchaus etwas ausrechnen können und mit dem ein oder anderen Punkt geliebäugelt. Unsere Jungs werden jedoch vom Anstoß weg kalt erwischt und nach nicht einmal 60 Sekunden heißt es 1:0 für die Heimelf. Schon kurz nach dem Anstoß stehen wir auf dem sehr kleinen Kunstrasenplatz hoch in des Gegners Hälfte. Die Innenverteidigung rutscht beim Abfangen eines Konterballs weg, Lukas Gillner startet durch und zieht flach halbrechts am Strafraum ab und trifft lang ins linke Toreck.

Im weiteren Spielverlauf kommt es immer wieder zu gefährlichen Kontersituationen der tief stehenden Heimelf. Wir selbst generieren aus unserem optisch mehr Ballbesitzphasen zuwenige Torchancen. Oft tun wir uns schwer, die vielbeinige Abwehr zu durchspielen und verpassen den frühzeitigen Torabschluss aus der Distanz. Die ein oder andere Chance lassen wir durch den unsauberen letzten Pass oder eine unzureichende Ballannahme liegen. Stadtroda macht es kurz vor der Halbzeit in der 37. Spielminute besser. Wieder ist es Lukas Gillner, der unsere Innenverteidigung zu leicht überwindet und zentral auf unseren Keeper Janek Degenkolb zuläuft. Er macht das überlegt und schiebt flach links ein.

Damit geht es mit einem 2:0 Rückstand für uns in die Pause. Frustration ist da, aber auch das Gespür, dass hier noch nichts verloren ist. Hälfte zwei startet etwas durchwachsen mit leichten Feldvorteilen für Stadtroda. Nach ein paar Minuten können wir uns wieder besser durchsetzen. Der 2:1 Anschlusstreffer fällt in der 50. Minute. Jonas Kießling bleibt auf dem linken Flügel in Ballbesitz, setzt sich in die Mitte ziehend durch und zieht ab. Bei seinem zentral aufs Tor liegenden Schuss bekommt er etwas Schützenhilfe vom Gästekeeper, der bei der Parade nicht gut aussieht. Doch bevor wir uns an diesem Treffer weiter aufrichten können, machen wir es dem Gegner auch beim dritten Tor leider wieder viel zu leicht. Im Spielaufbau nach Abstoß über die Innenverteidigung tendeln wir zu lange. Der spieleröffnende Pass kommt erst, nachdem alle Anspielstationen gedeckt und die Räume eng sind. Gegnerdruck, Fehlpass, Ballverlust, 3:1. Ja ist denn schon Weihnachten?

Unsere Jungs versuchen trotzdem weiter alles. Es sind ja noch 27 Minuten zu spielen. Mittlerweile haben wir auch erkannt, dass wir durchaus auch mit Distanzschüssen zum Torerfolg kommen könnten. Theo Hellfritsch und Lenny Hopf haben dadurch zwei gute Chancen, die nur knapp das Ziel verfehlen. In der 78. Minute klappt es dann. Jonas Schmitz wird im Strafraum gestoßen und der Schiri zeigt auf den Punkt. Der Gefoulte tritt selbst  an und verwandelt wieder einmal sicher.

Die Schlussminuten sind dann noch einmal hektisch und wir versuchen, irgendwie das Leder nach vorne zu treiben und im Kasten zu versenken. Die große Chance zum Ausgleich und Happy End haben wir dann tatsächlich auch noch. Lukas Pätz kommt im Strafraum am Elfmeterpunkt an den Ball und gut zum Abschluss, doch der Ball wird noch von einer Feldspielerin geblockt.

Schade, das wars. Aufgrund dreier Tore, die wir dem Gegner zu leicht herschenken, verlieren wir dieses Spiel. Substanziell war da mehr drin für uns. Nun geht es am kommenden Sonntag erneut gegen die SG Union Isserstedt. Für beide Mannschaften ein besonderes Spiel, ist es doch die zeitnahe Wiederauflage nach dem gleichlautenden Pokalspiel von letzter Woche. Die Sportfreunde aus Isserstedt haben sich hier sicherlich eine Revanche nach dem Pokalaus vorgenommen und haben sich beim heutigen 5:5 gegen Thüringen Jena schon einmal warm geschossen. Diese Revanche wollen wir Ihnen natürlich nicht gewähren.

von Sebastian Hopf

 

 

Pokal SG LSV 49 Oettersdorf - SG Union Isserstedt  3:2 n.V. (1:1, 2:2)

Mit den Gästen aus Isserstedt kündigte sich eine körperlich starke und in der B-Junioren Altersklasse eingespielte Mannschaft für das Viertelfinalspiel im Kreispokal an. Nicht zuletzt der starke Saisonauftakt mit dem 1:11 Auswärtssieg der Isserstedter unterstreicht die vermuteten Ambitionen des Teams für die aktuelle Saison. Mit diesem Hintergrund gehen wir mit einem defensiv orientierten Matchplan ins Rennen.

Sportlicher Respekt und Dank gebührt den Gästen, die personell geschwächt nur 10 Spieler aufbieten können, und trotzdem die Reise zum Pokalfight antreten. Mit Beginn der ersten Spielminuten zeigt sich, dass den Gästen selbst der Glaube an die Überlegenheit am heutigen Tage fehlt und wir unsere defensive Strategie schnell verlassen und gut mitspielen können. Wir erarbeiten uns Feldvorteile, haben mehr Ballbesitz und führen die Zweikämpfe intensiver. In den guten Beginn hinein fällt die etwas überraschende Gästeführung. Ein Kopfball von Gästespieler Carlo Klopffleisch nach Flanke senkt sich als Bogenlampe hinter unserem Keeper Moritz Wolfram ins Netz. Unsere Jungs spielen recht unbeeindruckt weiter. Im letzten Drittel fehlt uns noch die Genauigkeit und Abschlussfreude, sodass es wenige zwingende Gelegenheiten auf beiden Seiten gibt.

Glück für unser Team in der 32. Minute, als eine Unbeherrschtheit von Vincent Behr nur mit der gelben Karte vom gut leitenden Schiedrichter bestraft wird.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff wird unser Einsatzwille belohnt. Nach einer Passkombination im Mittelfeld wird Lukas Pätz im Strafraum freigespielt. Sein Torschuss wird vom Gästekeeper zwar pariert, landet aber direkt vor den Füßen von Theo Hellfritsch. Der hat im 5-Meter-Raum keine Mühe, das Leder zum umjubelten 1:1 Pausenstand über die Linie zu drücken.

In Hälfte zwei dann weiter das gleiche, spannende Spiel. Optisch machen wir mehr fürs Spiel, aber beide Mannschaften bleiben im Rennen. Unsere Vierer-Abwehrkette lässt heute nicht viel zu. In der 51. Minute dann aber ein Patzer. Ein hoch springender Konterball wird unterschätzt und nicht geklärt in der Innenverteidigung. Gästestürmer Norman Bornschein bekommt das Leder in den Lauf vor die Füße und schiebt flach und überlegt zur sehr umjubelten 1:2 Gästeführung ein.

Doch nur zwei Minuten später steht die Pokaluhr wieder auf Null. 2:2 heißt es, nachdem eine Flanke vom offensiven Rechtsaußen Anton Hüttner unglücklich durch einen Gästekopfball als Eigentor im Gästenetz landet.

Trotz der drückenden Sonne und heißen Außentemperaturen bleiben unsere Jungs weiter dran und laufen viel. Der Pokalerfolg ist zum greifen nah, das spürt jeder im Team. Die ein oder andere Chance zur Vorentscheidung in der regulären Spielzeit haben wir, nutzen diese aber leider nicht. Die größte vergibt unser Mittelstürmer Jonas Schmitz, als er nach schöner Hereingabe von Theo Hellfritsch in den Rückraum aus 8 Metern zu lange mit dem Abschluss zögert und sein Schuss noch leicht in die Arme des Keepers geblockt wird.

So geht es in die Verlängerung, zweimal 10 Minuten. Die Anspannung ist hoch und das Spiel findet ein Happy End für unser Team kurz vor dem Schlusspfiff zum Elfmeterschießen. In der 96. Spielminute macht Jonas es perfekt. Eine schön getimte Flanke von Anton „Alaba“-Hüttner nimmt er perfekt per Dropkick-Stopp im Strafraum an und schießt zum umjubelten 3:2 Siegtreffer für unsere Spielgemeinschaft ein.

 

Am Ende steht ein verdienter Sieg gegen sportlich ehrenhaft in Unterzahl kämpfende Gäste, den wir uns vorher nicht zugetraut hatten.

Man of the Match ist Pascal Reinhold. Als Innenverteidiger war er heute Absicherung und offensiver Antreiber in einem. Sein irres Laufpensum und seine fast fehlerfreie Zweikampfbilanz stachen aus einer geschlossenen, starken Mannschaftsleistung noch einmal hervor.

von Sebastian Hopf

 

 

Ältere Spielberichte finden Sie bereits im Archiv!

Besucher: 
60917