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Die Saison scheint nun erst einmal wegen der Corona-Pandemie beendet zu sein. Das eine noch ausstehende Punktspiel gegen den Tabellenersten aus Saalburg wird wohl nicht mehr stattfinden.

Der DTTB und natürlich auch unser Landesverband haben alle Wettkämpfe und Aktivitäten bis zum 17.04.2020 ausgesetzt, abgesagt bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben. Wie es weiter geht wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

 

Remis wäre verdient gewesen

 

11.03.2020, VfB Schleiz IV – LSV 49 Oettersdorf 8 : 6

Interessant ist die Statistik zum Spiel: 515:515 Bälle und 28:28 Sätze – da könnte man auf ein glattes Unentschieden tippen. Das wäre auch dem Spielverlauf entsprechend verdient gewesen.

Dieses mal kam Ralph Picker für Thomas Stöckel zum Einsatz. Zusammen mit Swen Bartsch, seinem Doppelpartner der vergangenen Jahre, konnten sie gegen Ralf Munzert/ Nico Hofmann-Bilek aber nur einen Satz für sich entscheiden. Für mehr reichte es an diesem Abend nicht. Das zweite Oettersdorfer Paar wurde zum ersten mal mit Tim Degelmann und Sebastian Müller gebildet. Die beiden harmonierten gut. Nach einer spannenden Partie standen aber auch sie am Ende mit lehren Händen da – 14:12 im Entscheidungssatz für Kevin Daßler/ Andy Ludwig. Im Hinspiel gab es das Unentschieden. Damals wurden aber auch beide Paarduelle gewonnen. So musste man von Beginn an dem Rückstand hinterher laufen.

Die Einzel verliefen für beide Teams anfangs ausgeglichen. Überraschend deutlich siegten dabei Degelmann und Bartsch gegen Munzert bzw. Daßler, nämlich glatt nach drei Sätzen. Picker war gegen Wagner im Vierten mit 11:9 knapp unterlegen und auch Müller unterlag gegen Hofmann-Bilek allerdings sehr unglücklich im Entscheidungssatz. Einziger Punktelieferant war in der nächsten Runde Bartsch, der Munzert in drei Sätzen bezwang. So stand es bereits 7:3 für die Gastgeber und niemand glaubte noch an einen so engen Spielausgang.

Dennoch blies Oettersdorf zur Aufholjagd. Degelmann setzte sich erwartungsgemäß gegen Ludwig durch. Zur Überraschung aller erkämpften nun Müller in Fünf Sätzen gegen Daßler sowie Picker in Vieren gegen Munzert den Anschluss. Nun kam es in der finalen Partie zwischen Hofmann-Bilek und Bartsch zum Showdown. Der Oettersdorfer musste Siegen, damit eine Mannschaft den seinen Punkt mit nach Hause nehmen konnte. In dem sehr spannenden Match ging es auf hohem Niveau über die volle Distanz. Das glücklichere Ende hatte diesmal mit 11:9 der Schleizer. So wurde das Unentschieden nur hauchdünn verfehlt. In der Tabelle hat das Ergebnis aber keinerlei Auswirkung.

Zum Matchwinner wurde für den VfB der Ungeschlagene Hofmann-Bilek. Aber auch der LSV hatte die eine oder andere Chance ungenutzt liegen gelassen. So wurden die Kreisstädter zum glücklichen Gewinner der Partie.

LSV: Tim Degelmann und Swen Bartsch je 2 sowie Ralph Picker und Sebastian Müller jeweils 1 Punkt.

VfB IV: Nico Hofmann-Bilek 3,5; Andy Ludwig 2,5; Kevin Daßler 1,5 und Ralf Munzert 0,5 Punkte.

 

In Wurzbach gut geschlagen

 

09.03.2020, SG Franken Wurzbach I – LSV 49 Oettersdorf 8 : 4

Der scheinbar von vorn herein aussichtslose Kampf gegen den haushohen Favoriten brachte am Ende einen doch recht ausgeglichenen Spielverlauf. Vor allem, weil drei der vier Spiele, die über die Volle Distanz gingen, jeweils nur sehr knapp zu Gunsten der Hausherren verliefen. Außerdem ging keine Einzelpartie nach nur drei Sätzen zu ende.

In vier Sätzen hatte das Oettersdorfer Stammduo Swen Bartsch und Sebastian Müller gegen Bernd Fiedler/ Volker Schmidt das Nachsehen. Einen klaren Erfolg feierten dagegen am anderen Tisch Tim Degelmann zusammen mit Jugendspieler Justin Rögner. Sie schlugen Dieter Meisgeier/ Nico Bäricke überraschend deutlich in drei Sätzen, wobei zwei davon richtig eng ausgingen.

Schon die erste Einzelrunde brachte 3 Fünfsätzer, wobei Bartsch gegen Fiedler im letzten Satz mit 11:9 erfolgreich war. Degelmann verlor mit dem selben Resultat gegen Meisgeier und Müller zog mit 11:7 den kürzeren. Anschließend konnte nur Degelmann gegen Fiedler punkten. Ein Siege bleib hier Rögner knapp mit 11:9 gegen Schmidt verwehrt. Degelmann konnte zum Schluss den Noppenspieler Bäricke bezwingen. Dabei musste er aber zwei mal in die Satzverlängerung.

Viele Sätze und die meisten Partien verliefen ziemlich ausgeglichen, weshalb die Begegnung dennoch bis kurz vor um Zehn andauerte, obwohl nur 12 Spiele auf dem Zettel standen.

LSV: Tim Degelmann 2,5; Swen Bartsch 1 und Justin Rögner 0,5 Punkte.

SG I: Volker Schmidt 2,5; Dieter Meisgeier und Nico Bäricke jeweils 2 sowie Bernd Fiedler 1,5 Punkte.

 

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Ohne Stöckel in den Saison-Endspurt

 

Wegen der Corona-Virus-Hysterie wurden im Kreis bereits alle größeren Veranstaltungen abgesagt. Der KFA Saale-Orla stellte es deshalb in einer Stellungnahme den Vereinen und Mannschaften frei, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten oder Spiele zu verlegen bzw. abzusagen. Verständlich ist darum, dass Spieler mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem Vorsicht walten lassen wollen und dem Risiko einer Ansteckung bei Wettkämpfen aus dem Wege gehen. So wird unsere Nummer 1 – Thomas Stöckel – bis zum Saisonende voraussichtlich auf die Punktspiele verzichten. Für ihn kam nun Jugendspieler Niklas Walther zum Einsatz.

06.03.2020, LSV 49 Oettersdorf – SV GW Triptis II 1 : 8

Beide Doppelpartien gingen glatt an Triptis. Für Tim Degelmann und Niklas Walther sowie Swen Bartsch zusammen mit Sebastian Müller gab es gegen Jürgen Dietz/ Knut Linke bzw. Rene Köhler/ Mario Seiferheld nicht den Hauch einer Chance.

Anders, also richtig spannend verliefen die beiden ersten Einzel. Degelmann lag mit zwei Sätzen im Rückstand, konnte noch ausgleichen bevor er mit 9:11 gegen Köhler unterlegen war. Genau anders herum verlief die Partie von Bartsch gegen Dietz. Er führte bereits mit zwei Sätzen. Danach kam ein Bruch in sein Spiel und er verlor ebenfalls im Entscheidungssatz. Müller und Walther mühten sich anschließend gegen Seiferheld und Linke, aber ohne echte Siegchance. Der Satzgewinn von Walther gegen den erfahrenen Linke ist dabei schon als Erfolg zu werten. Den Ehrenpunkt erzielte Degelmann im fünften Satz gegen Dietz zum 1:6. Bartsch war anschließend gegen Köhler immer knapp dran, konnte aber die entscheidenden Punkte nicht machen. Mit seinem zweiten Sieg an diesem Abend machte Linke gegen Müller den achten Punkt zum verdienten Erfolg der Gäste.

LSV: Tim Degelmann 1 Punkt.

SV II: Rene Köhler und Knut Linke je 2,5 sowie Mario Seiferheld und Jürgen Dietz jeweils 1,5 Punkte.

 

Zum Siegen verdammt!

 

Bei dem schweren Restprogramm mit vier Spielen gegen stärker einzuschätzende Mannschaften musste man mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten den Abstand zum Keller soweit wie möglich erhöhen, sodass am Schluss nichts mehr „anbrennen“ kann.

21.02.2020, LSV 49 Oettersdorf – SV Blankenberg II 8 : 5

Bei den Eingangsdoppeln wurden die Punkte geteilt. Swen Bartsch und Sebastian Müller verloren klar gegen Rita Rauchfuß/ Stephan Trögel. Nach einem 0:2 Satzrückstand waren Thomas Stöckel und Tim Degelamnn doch noch mit 11:9 im Entscheidungssatz gegen Oleg Kurstarnikow/ Jörg Warmbold siegreich. Es war nicht auszudenken, wenn das Doppel auch noch verloren gegangen wäre.

In der ersten Runde gab es drei souveräne Siege für den LSV. Einzig Müller war im Fünften gegen Trögel knapp gescheitert. In der Folge blieb der Abstand von 2 Punkten erhalten, weil es für beide Teams je 2 Siege gab. Stöckel war dabei gegen Kurstarnikow nur knapp mit 10:12 im Entscheidungssatz unterlegen gewesen. Anschließend war erneut Kurstarnikow, diesmal gegen Bartsch mit 11:9 im Fünften knapp der Sieger. Danach brachten Stöckel und Degelmann durch zwei klare Erfolge die Siegpunkte für ihr Team.

LSV: Tim Degelmann 3,5; Thomas Stöckel 2,5; Swen Bartsch 2 Punkte.

SV II: Oleg Kurstarnikow 2; Stephan Trögel 1,5; Rita Rauchfuß 0,5 und Jörg Warmbold 1 Punkt.

 

Revanche geglückt

 

Nach der unnötigen Pleite in der vergangen Woche wollte das Team in Stammbesetzung agierend, wieder etwas gut machen. Zumal die Hinrundenniederlage gegen den TTV genauso unnötig und schmerzhaft war.

07.02.2020, TTV Oberböhmsdorf II – LSV 49 Oettersdorf 6 : 8

Eine parallele zum ersten Aufeinandertreffen gab es in den Doppelpartien. Beide gingen nämlich an den LSV. Gegen das stärkere Paar der Gastgeber Andre Höfer/ Rico Klingenberger hatten Swen Bartsch und Sebastian Müller einen harten Kampf zu liefern. Sie behielten mit Glück und Geschick im Vierten mit 13:11 die Oberhand. Durch einen ungefährdeten Erfolg in drei Sätzen entledigten sich Thomas Stöckel und Tim Degelmann ihrer Aufgabe gegen Volker Kohlhase/ Christopher Wagner.

Es entwickelte sich nun in den Einzelpartien ein Match auf Augenhöhe, der beiden in der Tabelle benachbarten Teams mit sehr engen und spannenden Duellen. Das Verhältnis von 4:1 Spielen zu Gunsten des LSV in den Fünfsätzern sagt einiges darüber aus und auch, dass der LSV das etwas glücklicher Ende oft auf seiner Seite hatte. Die drei Einzelrunden gingen allesamt unentschieden aus, sodass die Erfolge in den Doppelpartien letztendlich den Sieg brachten.

Dabei fing es für Oettersdorf gar nicht gut an. Der sonst so sichere „Punktelieferant“ Stöckel hatte zu Beginn mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Er verlor seine ersten beiden Einzelpartien. Zum Schluss konnte er aber gegen Klingenberger noch einen wichtigen Zähler beisteuern. In den Spielen gegen Wagner und Klingenberger geriet Bartsch jeweils mit 2 Sätzen ins Hintertreffen. Mit Glück und Nervenstärke konnte er beide Matches noch drehen. Auch Müller und ganz zum Schluss Degelmann hatten das Glück im Entscheidungssatz gegen Klingenberger bzw. Wagner „gepachtet“ und kamen mit Entschlossenheit zum Erfolg.

So kam der wichtige Sieg für den LSV etwas glücklich zu Stande, aber auch verdient, weil die Mannschaft bis zum Schlusspunkt kämpfte und relativ ausgeglichen die Punkte lieferte.

LSV: Tim Degelmann und Swen Bartsch 2,5 sowie Thomas Stöckel und Sebastian Müller jeweils 1,5 Punkte.

TTV II: Andre Höfer 3; Volker Kohlhase 2 Christopher Wagner 1 Punkt.

 

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Hinrundenergebnis deutlich verfehlt

 

30.01.2020, SV BW Neustadt II – LSV 49 Oettersdorf 8 : 5

Der Auftakt zu dieser Begegnung verlief mit zwei Siegen jeweils im Entscheidungssatz der Doppelpartien glücklich, aber nach Plan. Auch die Punkteteilung in der ersten Einzelrunde war zu verkraften. Hier hatte Tim Degelmann allerdings etwas Pech, als er gegen Klaus Mailbeck im Fünften mit 11:13 denkbar knapp unterlegen war. Im Gegensatz dazu hatte Thomas Stöckel in der folgenden Runde gegen den gleichen Gegner das Glück auf seiner Seite und siegte im Entscheidungssatz zum 5:2-Zwischenstand zu Gunsten der Gäste. Ab jetzt lief für den LSV gar nichts mehr zusammen. Der Angeschlagene Swen Bartsch verlor auch gegen Mailbeck knapp im entscheidenden fünften Satz mit 10:12 und Degelmann, der sein letztes Spiel sicher gewonnen hätte (2:1-Führung vor Spielende), konnte nicht mehr eingreifen.

So endete das denkwürdige Punktspiel der beiden Tabellennachbarn mit einem Ergebnis, was ich der LSV sicher anders vorgestellt hatte. Matchwinner für Neustadt war ganz eindeutig der in den Einzeln ungeschlagene Jugendspieler Jannik Liebers.

LSV: Thomas Stöckel 2,5; Swen Bartsch 1,5; Tim Degelmann und Ralph Picker je 0,5 Punkte.

SV II: Jannik Liebers 3; Klaus Mailbeck und Udo Ruß 2 sowie Andreas Diestler 1 Punkt.

 

Wichtiger Punktgewinn

 

In der Hinrundenpartie stand ein knapper Sieg für die Pößnecker zu Buche. Beide Teams traten damals mit Ersatz an. Hier konnten nun beide die Stammbesetzung aufbieten, was für einen echten Vergleich sorgte. Für den LSV galt es deshalb, das Match zumindest einigermaßen ausgeglichen zu gestalten.

24.01.2020, LSV 49 Oettersdorf – 1. SV Pößneck II 7 : 7

Die Doppelpartien verliefen schon mal pari. Zwar verloren Swen Bartsch und Sebastian Müller nach drei engen Sätzen gegen Marko Schlufter/ Ulrich Häckert, doch Thomas Stöckel und Tim Degelmann erzielten den Ausgleich im Vierten gegen Bernd Walther/ Mirko Schmidt.

Genauso ausgeglichen verlief auch die erste Einzelrunde mit wechselseitigen Erfolgen.

In der Folge gab es drei Siege für den LSV bei nur einem für die Gäste. Dabei musste allerdings Degelmann gegen Walther über die volle Distanz gehen. So setzten sich die Hausherren mit zwei Punkten leicht ab. Prompt sorgten die Pößnecker durch Siege ihrerseits von Schlufter und Häckert gegen Bartsch bzw. Stöckel für den 6:6-Ausgleich. Der klare Dreisatzerfolg von Degelmann gegen Schmidt brachte anschließend beim LSV die Hoffnung, sogar zwei Zähler aus der Partie mit zu nehmen. Denn zum Schluss gab es das wohl spannendste Match des Abends zwischen Müller und Walther. Beide schenkten sich nichts und die Sätze wurden wechselseitig gewonnen. Man merkte, dass es um den Sieg bzw. für Pößneck um den einen Punkt ging. So war die Spannung in beiden Lagern zu spüren. Mit 11:9 hatte am Ende der erfahrene Walther gegen den jungen Oettersdorfer knapp die Nase vorn und sorgte so für Jubel beim 1. SV.

Verdient war der Punktgewinn für Pößneck allemal auch wegen der ausgeglicheneren Teamleistung. Der LSV nutzte aber auch seine Chancen zu wenig, um mehr aus der Partie mit zu nehmen. So hatte Müller in einem extrem spannenden Duell der „Vierer“ gegen Schmidt mit 13:11; 9:11; 12:14 und 10:12 ganz knapp das Nachsehen. Deshalb können die 49er auch von einem verloren Punkt reden!

LSV: Thomas Stöckel und Tim Degelmann je 2,5 sowie Swen Bartsch 2 Punkte.

1. SV: Marko Schlufter und Ulrich Häckert je 2,5 sowie Bernd Walther und Mirko Schmidt jeweils 1 Punkt.

 

Rückrundenauftakt mit Kantersieg

 

Die Aufstellung der Mannschaft wurde in der Winterpause an die Punktestände nach dem QTTR-Wert der Spieler angepasst und so verdrängte der stark verbesserte Thomas Stöckel Tim Degelmann von Platz 1 und Swen Bartsch rutschte auf den Dritten ab vor Sebastian Müller, der sich in der Hinrunde konstant hielt.

10.01.2020, LSV 49 Oettersdorf – SG Franken Wurzbach II 8 : 0

Ein Sieg musste für den LSV auf jeden Fall her. Dieser sollte auch nach Möglichkeit deutlich ausfallen. Dass es nun ganz ohne Spielgewinn der Gäste ausging war etwas glücklich, denn viele Sätze nahmen einen engen Verlauf.

Bei den beiden Eingangsdoppeln gewannen Bartsch und Müller sowie Stöckel mit Degelmann in den beiden ersten Sätzen gegen Volker Schmidt/ Leon-Justin Zwerrenz bzw. Andreas Rassel/ Walter Krüger jeweils mit dem gleichen Ergebnis 11:3 und 12:10. Der Dritte Satz beendete jeweils dann das Match zu Gunsten des LSV.

Die erste Einzelpartie war anschließend die engste und spannendste der gesamten Begegnung und richtungsweisend. Stöckel erkämpfte sich gegen Rassel nach fünf knappen Sätze den Sieg. Im weiteren Verlauf gab es nur noch 2 mal einen Satzgewinn für die Wurzbacher, die dennoch viele Sätze offen gestalten konnten und zumindest einen „Ehrenpunkt“ verdient gehabt hätten.

LSV: Thomas Stöckel und Tim Degelmann je 2,5 sowie Swen Bartsch und Sebastian Müller jeweils 1,5 Punkte.

SG: Leider keine Punkte.

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In Pokalzwischenrunde ausgeschieden

 

Mit zwei Jugendspielern - Niklas Walther und Elaine Meusel – traten Tim Degelmann und Swen Bartsch für die 1. Mannschaft des LSV als krasser Außenseiter in dem Turnier gegen starke Teams der Liga an.

Der Liga-zweite die SG Franken Wurzbach sagte im Vorfeld ab. So gab es doch ein Fünkchen Hoffnung, sich als zweiter für die Finalrunde zu qualifizieren. Dafür musste man sich aber gegen Neustadt oder Pößneck durchsetzen.

Spiel 1: 13.12.2019, LSV 49 Oettersdorf – 1. SV Pößneck II 3 : 4

Ganz knapp nur scheiterte die Mannschaft gegen den Tabellenvierten mit Ambitionen nach weiter oben.

Die Führung brachte in der 1. Einzelrunde Degelmann und Bartsch gegen Ulrich Heckert bzw. Bernd Walther. Der LSV-Jugendspieler Walther hatte gegen die Pößnecker Nummer 1 Marko Schlufter trotz sehr sehenswerter Ballwechsel am Ende das Nachsehen.

Gute Möglichkeiten zum Punktgewinn hatten die beiden Jugendspieler Meusel und Walther im Doppel gegen Schlufter/ Heckert. Sie unterlagen allerdings dann knapp im Vierten mit 10:12.

Nun kam es auf das 1er-Duell an. Degelmann war hier gegen Schlufter nach fünf engen Sätzen leider unterlegen. Den 3:3- Ausgleich stellte Bartsch gegen Heckert her. Nach 0:2 Rückstand konnte er das Match noch zu seinen Gunsten drehen. Nun ruhten alle Hoffnungen auf den jungen Schultern von Niklas Walther. Für einen Sieg müsste er seinen Onkel Bernd zum ersten mal bezwingen. Nach spannenden und engen drei Sätzen (9:11; 8:11 und 8:11) musste Niklas nochmal „Lehrgeld“ bezahlen und seinen Onkel zum Sieg gratulieren.

Spiel 2: 13.12.2019, SV BW Neustadt II – LSV 49 Oettersdorf 4 : 2

Auch in dieser Begegnung war der Erfolg nicht unerreichbar.

Gegen den besten Neustädter - Klaus Mailbeck - konnte sich Elaine Meusel im Spiel steigern. Sie war aber im Dritten knapp mit 9:11 unterlegen. Degelmann und Bartsch sorgten prompt gegen Udo Ruß bzw. Marco Albrecht für die Führung. Jetzt hatte das jugendliche Doppelpaar Walther und Meusel die Aufgabe, die beiden besten der „Gastgeber“ Mailbeck/ Ruß zu bezwingen. Das wäre den beiden fast gelungen. Mit 21:19! ; 11:5; 9:11; 7:11 und 11:7 für Neustadt waren sie am Ende nach wunderbaren Spielzügen und guten Ballwechseln knapp unterlegen.

Beim Spielstand von 2:2 war für den LSV immer noch alles möglich. Für einen Sieg musste Degelmann das 1er Duell gegen Mailbeck allerdings gewinnen. Das gelang ihm nicht. Nach vier Durchgängen war Degelmann unterlegen. Da auch Meusel mit Albrechts Spielweise nicht zurecht kam und verloren hatte, war die Niederlage und damit das Aus im Pokalwettbewerb für den LSV besiegelt.

 

Stöckel einfach unschlagbar

 

29.11.2019, LSV 49 Oettersdorf – TTG Asphaltbau Bleiloch 6 : 8

Beinahe hätte es geklappt mit dem Punkt gegen den Tabellenführer. Vor allem Dank der großartigen Leistung unseres Seniors Thomas Stöckel, der im Einzel und im Doppel zusammen mit Tim Degelmann von den Gästen nicht zu bezwingen war.

Im Entscheidungssatz des zweiten Doppel hatten Stöckel und Degelmann nach einem klasse Match gegen Simon Dittmar/ Kristin Kuchenbecker mit 11:6 gewonnen. Gegen Andreas Gerullis/ Andreas Weiß hingegen waren Swen Bartsch und Sebastian Müller nach drei engen Durchgängen unterlegen.

Degelmann und auch Bartsch laufen seit Wochen ihrer Form hinterher und verloren jeweils ihre beiden Einzelpartien im oberen Paarkreuz, während nur Stöckel seine Spiele gewinnen konnte - Zwischenstand 3:7. Nun gelangen Stöckel - sensationell gegen Dittmar, Degelmann und Bartsch gegen Kuchenbecker bzw. Weiß drei Siege in Serie zum 6:7- Anschluss. Am Ende erwies sich der Bezirksliga erfahrene Gerullis aber als ein zu starker Gegner für Müller, der dennoch um jeden Ball kämpfte und die drei Sätze sehr ausgeglichen gestaltete.

LSV: Thomas Stöckel 3,5; Tim Degelmann 1,5 sowie Swen Bartsch 1 Punkt.

TTG: Andreas Gerullis 3,5; Simon Dittmar 2; Kristin Kuchenbecker 1 und Andreas Weiß 1,5 Punkte.

 

Oberes Paarkreuz schwächelt

 

22.11.2019, LSV 49 Oettersdorf – SG Franken Wurzbach 3 : 8

Schon seit längerem kommen zu wenige Punkte der beiden oberen Spieler Swen Bartsch und Tim Degelmann, während Thomas Stöckel und Sebastian Müller regelmäßig Siege einfahren. So geschehen auch in diesem Spiel gegen ersatzgeschwächte Gäste aus Wurzbach. In dieser Konstellation hätte deutlich mehr drin sein können!

Die Doppelreihenfolge wurde diesmal getauscht, was auch nicht den gewünschten Effekt brachte. Degelmann und Stöckel, diesmal an Doppel Nummer 1 gesetzt, scheiterten am starken Doppel der Franken Bernd Fiedler/ Dieter Meisgeier im Vierten. In den Entscheidungssatz mussten Bartsch und Müller gegen Andreas Rassl/ Walter Krüger, wo sie dann doch nach wechselnden Satzgewinnen unterlegen waren.

In den Einzelpartien punktete anschließend wieder nur das untere Paar, nämlich zwei mal Stöckel und Müller. So konnte der Rückstand nach den Doppeln natürlich nicht aufgeholt werden. Im Gegenteil, die klare und verdiente Niederlage war nicht aufzuhalten. Am Ende hatten sogar Müller und Stöckel noch Pech, als sie gegen Krüger bzw. Fiedler jeweils im Entscheidungssatz knapp mit 9:11 unterlegen waren.

LSV: Thomas Stöckel 2 und Sebastian Müller 1 Punkt.

SG: Bernd Fiedler 3,5; Dieter Meisgeier 2,5; Walter Krüger 1,5 und Andreas Rassl 0,5 Punkte.

Das Team muss sich gewaltig strecken, um gegen den Tabellenprimus Saalburg II am kommenden Freitag im letzten Hinrundenspieltag zu Hause nicht unter zu gehen.

 

Durch Arbeit verhindert

 

Diesmal traf es die Erste des LSV, die in Unterzahl antreten musste, weil Sebastian Müller kurzfristig arbeitsbedingt absagte.

15.11.2019, SV GW Triptis IILSV 49 Oettersdorf 8 : 2

Diese Begegnung ist schnell zusammengefasst:

Im Einzigen zu spielenden Doppel verloren Thomas Stöckel und Tim Degelmann nach drei teilweise engen Sätzen gegen Jürgen Dietz/ Knut Linke. Gegen das ober Paarkreuz der Triptiser - Dietz und Rene Köhler - konnten in den Einzelpartien dann Degelmann und Swen Bartsch bestenfalls einzelne Sätze gewinnen, ihre Gegner aber niemals ernsthaft in Gefahr bringen. Die beiden Punkte erspielte wieder einmal Stöckel, wie in den Wochen zuvor, mit sehr guten Leistungen gegen Roland Maleck und Linke.

Gegen die favorisierten Gastgeber wäre in voller Besetzung maximal ein etwas besseres Ergebnis möglich gewesen. Für mehr hätte es aber sicher nicht gereicht.

LSV: Thomas Stöckel 2 Punkte.

SG II: Jürgen Dietz 2,5 und Rene Köhler 2 sowie Knut Linke 0,5 Punkte (Drei weitere kampflose Punkte kommen nicht in die Wertung).

Zwei weitere schwere Gegner - Wurzbach I und Bleiloch II - erwartet der LSV in den beiden Folgenden Wochen an eigenen Tischen und ist dabei selbst eher Außenseiter.

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Remis gegen Favoriten

 

08.11.2019, LSV 49 Oettersdorf – VfB Schleiz IV 7 : 7

Klarer Favorit in dieser Begegnung waren die Kreisstädter. Grade Ralf Munzert mit seiner Erfahrung aus der 1. Bezirksliga (und höher) und Bezirksligaspieler Nico Hofmann-Bilek sollten ihre Spiele allesamt gewinnen können. Zum Glück für den LSV kam es an diesem Oettersdorfer Kirmes-Wochenende anders.

Bereits in den Doppelpartien zeichnete sich eine kleine Sensation ab. Nachdem Tim Degelmann und Thomas Stöckel ihr Match gegen das Doppel Nr. 2 Andy Ludwig/ Paul Triller relativ sicher nach Hause brachten erkämpften sich Swen Bartsch und Sebastian Müller gegen das Spitzenduo Munzert/ Hofmann-Bilek im fünften Satz mit 11:7 sensationell den Punkt zur 2:0-Führung.

In den beiden Ersten Einzelrunde vermochte dann allerdings nur Stöckel mit zwei Siegen gegen Triller und Ludwig sein Team im Spiel zu halten. Beim Zwischenstand von nunmehr 4:6 glaubte kein Oettersdorfer mehr an einen Punktgewinn.

Nachdem Stöckel dann sogar im Match gegen Munzert die Oberhand behielt, avancierte er erneut zum Spieler des Abends. Degelmann erzielte nun den 6:6-Ausgleich mit den Erfolg über Ludwig. Der an diesem Tag sehr schlecht aufgelegte Bartsch verpasste es, nach einer 2:0-Führung gegen Triller im Entscheidungssatz die Führung für sein Team zu erkämpfen. Stattdessen schaffte es Müller in einem weiteren sensationellen Match gegen den haushoch favorisierten Hofmann-Bilek mit 12:10 im Vierten sogar noch das nicht mehr für möglich geglaubte Unentschieden für den LSV zu erkämpfen. Er war damit der Punktgewinner der Partie für den LSV 49 Oettersdorf.

Bemerkenswert ist diesmal, dass das untere Paar Stöckel und Müller zusammen FÜNF! Der sieben Punkte erzielten.

LSV: Thomas Stöckel 3,5; Tim Degelmann und Sebastian Müller jeweils 1,5 sowie Swen Bartsch 0,5 Punkte.

VfB IV: Ralf Munzert, Nico Hofmann-Bilek und Paul Triller je 2 sowie Andy Ludwig 1 Punkt.

 

Pokal: LSV für Zwischenrunde qualifiziert

 

Zur Vorrunde im Kreisligapokal am 01.11.2019 traten in Saalburg neben dem LSV 49 Oettersdorf I die SG Franken Wurzbach II, der SV Blankenberg II und die einheimische TTG Asphaltbau Bleiloch II an.

Spiel 1: TTG Asphaltbau Bleiloch II – SV Blankenberg II 4:3

Spiel 2: LSV 49 Oettersdorf I – SG Franken Wurzbach II 4:0

Das klare Ergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg, denn die beiden ersten Spiele zwischen Tim Degelmann und Walter Krüger sowie zwischen Thomas Stöckel und Andreas Rassel endeten jeweils erst im Entscheidungssatz mit 11:5 zugunsten des LSV. Den Jugendspieler Leon-Justin Zwerrenz, der kein schlechtes Spiel bot, bezwang anschließend Swen Bartsch dennoch klar. So deutlich stellten dann auch im Doppel Degelmann und Stöckel gegen Rassel/ Zwerrenz den Endstand her.

Spiel 3: TTG Asphaltbau Bleiloch II – SG Franken Wurzbach II 4:0

Spiel 4: SV Blankenberg II – LSV 49 Oettersdorf I 0:4

Gegen den "Antibelag" von Oleg Kustarnikov tat sich Swen Bartsch lange Zeit sehr schwer, bis er am Ende im Fünften doch klar mit 11:3 gewinnen konnte. Tim Degelmann und Thomas Stöckel gewannen danach ihre Matches gegen Jörg Warmbold bzw. Frank Röhler recht deutlich, sodass auch hier das Doppel den entscheidenden Punktgewinn bringen sollte. Diesmal traten Degelmann und Bartsch gegen Röhler/ Lothar Scherer an. Der vierte Satz entschied dann mit 14:12 die Begegnung für den LSV.

Spiel 5: TTG Asphaltbau Bleiloch II – LSV 49 Oettersdorf II 4:1

Da beide Teams ihre Spiele gewinnen konnten und so bereits für die nächste Runde qualifiziert waren, ging es jetzt nur noch um den 1. bzw. 2. Platz.

Gut mithalten konnte diesmal Swen Bartsch gegen Simon Dittmar. Nach 11:6 im Entscheidungssatz musste er dem Saalburger aber dennoch zum Sieg gratulieren. Parallel dazu sorgte Degelmann gegen Dieter Beier für den ungefährdeten Ausgleich. Die erneute Führung durch die Hausherren konnte Thomas Stöckel gegen Andreas Gerullis nicht verhindern.

Im Doppel hatten anschließend Degelmann und Stöckel gegen Dittmar/ Gerullis nach drei teils engen Durchgängen verloren. Den Schlusspunkt setzte Dittmar für seine TTG mit einen 3:0-Erfolg gegen Degelmann.

Spiel 5: SG Franken Wurzbach II – SV Blankenberg II 4:3

Am 13.12.2019 wird Oettersdorf voraussichtlich Ausrichter der Pokal-Zwischenrunde sein.

 

Stöckel und Bartsch die Matchwinner

 

25.10.2019, SV Blankenberg II – LSV 49 Oettersdorf 4 : 8

Thomas Stöckel und Swen Bartsch blieben in dieser Begegnung in den Einzeln jeweils ungeschlagen und trugen so mit 5 Punkten einen großen Teil zum Erfolg bei. Dennoch war dieser Sieg kein „Selbstläufer“.

Im ersten Doppel hatten Bartsch und Sebastian Müller nie den Hauch einer Chance gegen das eingespielte Ehepaar Rita und Steffen Rauchfuß. Auch Tim Degelmann und Stöckel taten sich gegen Rudolf Malmo/ Matthias Brandt extrem schwer. Gerade so konnten sie eine Pleite mit 14:12 im Entscheidungssatz verhindern. Die frühere Stütze der Mannschaft Degelmann läuft immer noch seiner Form hinterher und kam lediglich zu einem Punktgewinn gegen Malmo, den auch Müller bezwingen konnte.

LSV: Thomas Stöckel 3,5; Swen Bartsch 2; Tim Degelmann 1,5 und Sebastian Müller 1 Punkt.

SV II: Rita und Steffen Rauchfuß je 1,5 und Matthias Brandt 1 Punkt.

 

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Denkwürdiger Spielverlauf

 

27.09.2019, LSV 49 Oettersdorf – TTV Oberböhmsdorf II 6 : 8

Beide Teams konnten in Stammbesetzung antreten. So sollte die Tagesform über den Sieger entscheiden.

Zur Überraschung gewann der LSV dieses Mal beide Doppel jeweils nach vier Durchgängen. Dabei verliefen beide Spiele recht eng. Gewannen Swen Bartsch und Sebastian Müller gegen Andre Höfer/ Rico Klingenberger ihren Vierten noch mit 11:9 so mussten Tim Degelmann und Thomas Stöckel in ihrem letzten, dem vierten Satz „nachsitzen“. Denkbar knapp gewannen sie den gegen Volker Kohlhase/ Paul Höfer letztendlich mit 17:15.

Nach dem Erfolg von Degelmann gegen Kohlhase gab es sogar eine 3-Punkte Führung für die Hausherren. Diese hielt jedoch nicht. Mit vier Siegen in Serie wendete sich das Blatt zugunsten der Gäste umgehend. Dabei waren Stöckel und Müller jeweils im Fünften gegen den jungen Paul Höfer bzw. Klingenberger unterlegen. Bartsch und Stöckel brachten anschließende den LSV mit zwei klaren Siegen erneut in Front zum 5:4. Und schon wieder zog der TTV mit drei Siegen seinerseits davon und markierten damit für sich bereits das sichere Unentschieden. Für die 49er wäre das also zu diesem Zeitpunkt die optimale Ausbeute gewesen. Das sollte sich aber leider nicht einstellen. Bartsch verkürzte zum 6:7, aber Müller hatte gegen den erfahrenen Kohlhase im Vierten das Nachsehen. Somit gingen beide Punkte verdient nach Oberböhmsdorf.

Der Unterschied lässt sich wohl darauf zurück führen, dass Tim Degelmann mit seinem neuen Schläger noch weit hinter seinen eigenen Erwartungen blieb und dass Sebastian Müller keinen guten Tag erwischte und glücklos in den Einzelpartien ohne Punktgewinn agierte. Die beiden gewonnenen Doppel führten diesmal leider nicht zum Punktgewinn.

LSV: Swen Bartsch 2,5; Tim Degelmann und Thomas Stöckel jeweils 1,5 sowie Sebastian Müller 0,5 Punkte.

TTV II: Andre Höfer 3; Rico Klingenberger und Paul Höfer je 2 sowie Volker Kohlhase 1 Punkt.

 

Aufholjagd kam zu spät

 

Als Außenseiter reiste der LSV nach Pößneck. Beide Teams mussten auf ihre Etatmäßige Nummer drei verzichten. Auf Seiten des 1. SV kam Gerd Lindau für den verletzten Ulrich Heckert zum Einsatz und beim LSV der Jugendspieler Niklas Walther für Thomas Stöckel.

13.09.2019, 1. SV Pößneck II – LSV 49 Oettersdorf 8 : 5

„… wenn man beide Doppel verliert, kann man ein Spiel nicht gewinnen“ - so der eindeutige Tenor nach dem Spiel. Aber der Reihe nach:

Beide Doppelpartien gingen recht glatt mit 3:1 an die Gastgeber. Tim Degelmann und Niklas Walther bekamen es mit dem vermeintlich stärkeren Pößnecker Duo Marko Schlufter/ Gerd Lindau zu tun. Drei mal ging es in die Satzverlängerung mit Vorteilen für Pößneck. Hier war eventuell im Nachgang betrachtet mehr drin. Deutlichere Satzausgänge gab es in der Partie von Swen Bartsch und Sebastian Müller gegen Bernd Walther/ Mirko Schmidt.

Drei Siege für die Orlastädter in Serie brachten den scheinbar nicht mehr aufzuholenden 5:0-Rückstand für den LSV. Dabei war überraschend Degelmann im Entscheidungssatz gegen B. Walther mit 11:1 unterlegen. Die drei Oettersdorfer Siege im Anschluss sorgten allerdings wieder für Hoffnung. Degelmann besiegte ebenso überraschend im Spiel der Spitzenspieler Schlufter mit 3:1 sowie Müller und Bartsch lieferten jeweils im Entscheidungssatz gegen Lindau bzw. B. Walther einen weiteren Punkt. Anschließend hatte Müller das Nachsehen im Fünften gegen Schmidt. Doch N. Walther und Degelmann verkürzten mit zwei Siegen wieder den Abstand auf 5:6 aus Oetersdorfer Sicht. Zur Überraschung aller kam Müller nun mit einer starken und sehenswerten Leistung gegen Spitzenspieler Schlufter bis in den entscheidenden fünften Satz, den er dann leider mit 4:11 verlor. Im anschließenden Familienduell konnte Niklas Walther gegen seinen Großonkel nicht nur gut mithalten sondern sogar einen Satz gewinnen und ihm richtig Paroli bieten. Ein Sieg wäre für Niklas und sein Team Goldwert – genauer gesagt eine Punkt wert – gewesen, denn Bartsch hatte parallel dazu den Sieg gegen Lindau schon so gut wie sicher in der Tasche. Aber kein Vorwurf an unseren Jugendspieler, der über sich hinaus gewachsen ist und auch von den Pößnecker Zuschauern mit Applaus und Komplimenten geehrt wurde.

So bewahrheitet sich der Spruch von oben. Mit einem Sieg in den Doppelpartien war das Unentschieden gegen einen Liga-Favoriten durchaus möglich, denn der 5 Punkte Rückstand wäre nicht zu Stande gekommen.

LSV: Tim Degelmann 2 sowie Swen Bartsch, Sebastian Müller und Niklas Walther je 1 Punkt.

1. SV II: Marko Schlufter, Bernd Walther und Mirko Schmidt je 2,5 Gerd Lindau 0,5 Punkte.

 

Überraschender Spielverlauf

 

Die Gäste gelten in ihrer nominellen Besetzung als Mitfavorit in der Liga. Zum Glück für den LSV reisten sie mit zwei Ersatzspielern - Marco Albrecht und Jannik Liebers - nach Oettersdorf, die wiederum ihren Stammvierer aufbieten konnten.

06.09.2019, LSV 49 Oettersdorf – SV BW Neustadt II 8 : 3

Im Paarvergleich gab es überraschende Spielausgänge. Positiv machten Swen Bartsch und Sebastian Müller mit ihrem Erfolg gegen das Neustädter Top-Duo Klaus Mailbeck/ Udo Ruß im Entscheidungssatz auf sich aufmerksam. Die Neustädter Ersatzspieler stellten ihrerseits sensationell gegen unser eigentlich stärkeres Paar Tim Degelmann und Thomas Stöckel den Ausgleich her.

Genau so ausgeglichen verlief die erste Einzelrunde. Nach einem knappen Fünfsatzerfolg für Degelmann gegen Ruß verlor Bartsch ebenfalls im Entscheidungssatz gegen Mailbeck. Stöckel stellte anschließend wiederum die Führung für den LSV durch einen engen Sieg gegen Liebers mit 15:13 im Vierten her. Beinahe chancenlos war danach Müller gegen Albrecht - Zwischenstand 3:3. Dass das zugleich auch der letzte Punkt für die Gäste sein sollte, konnte zu diesem Zeitpunkt niemand erahnen. Einzig Ruß hätte gegen Bartsch ein besseres Ergebnis für sein Team besorgen können. Hier ging jedoch der Entscheidungssatz wieder an Oettersdorf.

Der überraschende Spielverlauf brachte den zweiten, diesmal etwas glücklichen Sieg für den LSV in der noch jungen Spielzeit.

LSV: Thomas Stöckel 3; Tim Degelmann 2; Swen Bartsch und Sebastian Müller je 1,5 Punkte.

SV II: Marco Albrecht 1,5; Klaus Mailbeck 1 und Jannik Liebers 0,5 Punkte.

Am kommenden Freitag geht es zu einem weiteren Mitfavoriten in der Liga nach Pößneck. Da wird man sehen, wo die Mannschaft steht.

 

Wichtiger Pflichtsieg am 1. Spieltag

 

30.08.2019, SG Franken Wurzbach II – LSV 49 Oettersdorf 2 : 8

Am ersten Spieltag der neuen Saison galt es, mit einem deutlichen Erfolg gut in das Spieljahr zu starten. Das gelang auch dank der sehr starken und konzentrierten Leistung unseres „Neuen“ - Sebastian Müller.

Das neu zusammen gesetzte Paar Swen Bartsch und Müller bekamen es mit dem stärkeren Duo der Gastgeber zu tun – Volker Schmidt/ Walter Krüger. Nach einer hart erkämpften 2:0-Führung (15:13 und 11:9) kamen die Wurzbacher über ein 12:10 ihrerseits zurück ins Spiel, gewannen auch den vierten Durchgang, so musste der Entscheidungssatz her. Hier konnten die Oettersdorfer stets Paroli bieten, unterlagen aber am Ende knapp mit 9:11. Erwartungsgemäß stellten Tim Degelmann und Thomas Stöckel den Ausgleich gegen Sven Günther/ Rüdiger Kockrow her.

Vier Erfolge in der ersten Einzelrunde brachten den LSV bereits auf die Siegerstraße. Ein kleiner Makel zu Beginn der folgenden Spiele: Degelmann fand gegen Schmidt nicht zu seinem Spiel und verlor im Entscheidungssatz. Den Siegpunkt brachte bezeichnender Weise Müller durch einen Sieg im 5. Satz gegen Kockrow.

LSV: Thomas Stöckel 2,5; Swen Bartsch und Sebastian Müller je 2 sowie Tim Degelmann 1,5 Punkte.

SG II: Volker Schmidt 1,5 und Walter Krüger 0,5 Punkte.

 

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